Testbericht – Überschuhe von Carnac Sport
Das Thermometer zeigt 1,3° C an, immerhin Plusgrade. Es hat geschneit und es ist kalt aber die Sonne scheint und der Himmel ist blau. Trotz allem, es ist Wetter zum Biken. Bei diesen Temperaturen muss man sich aber entsprechend anziehen. Neben den Händen sind es meistens die Füße, die sich schnell wie Eisblöcke anfühlen. Um die Füße zu schützen, trocken und einigermaßen warm zu halten, gibt es für Fahrradfahrer sogenannte Überschuhe.
Überschuhe sollen Wind und Feuchtigkeit fernhalten und somit dafür Sorge tragen, dass die Füße nicht so schnell auskühlen. Natürlich müssen sie auch schmutzabweisend sein, robust und eine gute Passform haben.
Bisher haben wir immer Überschuhe genutzt, die man von vorne über den Schuh ziehen muss. Diese Art ist schwer anzuziehen und bei dem ein oder anderen Paar haben wir schon eine Schlaufe abgerissen. Aus diesem Grunde haben wir uns jetzt für den Neopren Titanium Überschuh der französischen Firma Carnac entschieden.
Unser Testmodel ist ein Neopren Überschuh. Neopren ist ein mikrozelliger Gummirohstoff, der hier auf jeder Seite mit Jersey Stoff bedeckt ist, auf der Innenseite um das Anziehen zu ermöglichen und auf der Außenseite für mehr Festigkeit. Im Gegensatz zu allen getesteten Vorgängern, verfügt dieses Model über zwei Klettverschlüssen, einer unter dem Fuß und einer an der Ferse.
Unser Fazit:
Wir kennen den Unterschied zwischen fahren mit und ohne Überschuhe sehr genau und können sagen, dass diese Neopren Überschuhe ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Natürlich bekommt man auch mit Überschuhen früher oder später kalte Füße, hier aber merklich später. Die Füße bleiben trocken, sauber und sind nicht dem Wind ausgesetzt.
Positives:
-
Wasserdicht
-
Winddicht
-
Leicht anzuziehen durch die beiden Klettverschlüsse
-
Gute Passform am Fuß
-
Gute Isolierung und geringer Wärmeverlust an den Füßen
-
Leicht zu reinigen mit warmen Wasser
-
Ordentliche Verarbeitung der Nähte
Negatives:
-
Hier fällt uns nicht nennenswertes ein
Kaufempfehlung?
Ein klares JA. Qualität, Komfort, Material und letztlich das Preis- /Leistungsverhältnis haben uns überzeugt.
Deutscher Kinderhospiztag – Für uns eine neue Erfahrung
Wie jedes Jahr fand am 10. Februar der alljährliche „Tag der Kinderhospizarbeit“ statt. Der Tag soll auf die Situation der Kinder und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, ihren Eltern und Geschwister aufmerksam machen und wir durften uns Dank einer Einladung selber ein Bild davon machen. Da wir aktuell eine Spendenaktion zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. organisieren, war es wichtig, mehr über die Menschen hinter den Kulissen, die Betroffenen, Schirmherren und natürlich über den Verein selber zu erfahren. Mehr über unsere Aktion finden Sie unter www.Stubai2012.de
Diese Veranstaltung sollte in der Öffentlichkeit Tabus brechen, die Themen über das Leben und Sterben der Kinder bekannt machen und über die Arbeit, die uns sehr bewegt hat, informieren.
Bundesweit wurde dieser Tag mit Feiern und Aktivitäten begangen. Wir waren in Köln am Altstatthafen auf dem Schiff „MS RheinEnergie“ und hier konnten wir sehen, mit wie viel Engagement viele Menschen diesen Verein ehrenamtlich unterstützen.
Programmablauf – So war der Abend…
1. Das Jazzensemble des Landespolizeiorchester spielte zum Einlass
2. Begrüßung durch den Geschäftsführer Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG, Herr Norbert Schmitz, siehe Bild
3. Dialog “Schmetterlingskinder” mit Pamela und Gisbert Baltes
4. Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Elfi Scho-Antwerpes. Eine wirklich solidarische und emotionale Rede, hat uns gut gefallen.
5. Imagefilm Deutscher Kinderhospizverein e.V.
6. Margret Hartkopf las die Lebensgeschichte Ihrer Tochter Nadine, gestorben mit 25 Jahren
7. Musik und Gesang mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau
8. Talkthema “Bilanz und Ausblick des Deutschen Kinderhospizverein e.V.”
9. Dialog mit Pfarrer Franz Meurer und Kabarettist Jürgen Becker, siehe Bild. Es gab also auch etwas zu lachen.
10. Begrüßung der Botschafter und Schirmherren
- Ralph Caspers, Autor und TV-Moderator der bekannten Kindersendungen "Die Sendung mit der Maus"
- Jens Nowotny, ehemaliger Fußball-Profi
- Heike Henkel, ehemalige deutsche Hochspringerin, Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin
Es gibt noch weitaus mehr Botschafter und Schirmherren, schauen Sie doch mal hier und hier. Sie werden eine Menge bekannte Namen finden.
11. Kölner Dreigestirn aus dem vergangenen Jahr
12. Einmarsch und Auftritt der Prinzengarde Köln und des Kölner Kinder Dreigestirn 2012. Da war die Bühne wirklich brechend voll, siehe Bild.
13. Talkthema “Jeder kann was tun” mit Frau Gabriele Anna Mies als ehrenamtliche Mitarbeiterin, Peter und Jochen Schmitz von Schmitz und Nittenwilm und uns. Wir durften in einem kurzen Interview über unsere Aktion auf dem Stubaitaler Höhenweg zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. berichten.
14. Musik und Gesang mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau
15. Kölner Jugendchor St. Stephan, siehe Bild
16. Das Jazzensemble des Landespolizeiorchester spielte zum Abschluss
17. Stehempfang auf dem Oberdeck
Beim anschließenden Stehempfang konnten wir noch interessante Gespräche mit Mitarbeitern des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. und einigen Teilnehmern der Veranstaltung führen. Vielen Dank für diesen Abend.
Douglasienringe oder Riesennagetiere? Seltsame Spuren im Wald.
Da ist man als Wanderer in der Eifel unterwegs und steht beispielsweise oben auf dem Kermeter und sieht plötzlich etwas, das die Aufmerksamkeit weckt. Etwas Abseits vom Weg stehen große Bäume, an denen einen Meter über dem Boden ein breiter Ring der Rinde fehlt. Was ist denn hier passiert? Ein sauberer Schnitt, aber wozu und, wer war das? Biber? Wohl kaum. War es überhaupt ein Tier oder ein Mensch? Schon seltsam und plötzlich ist es so ruhig im Wald, kein Mensch mehr zu sehen. Habe ich da eben ein Knacken im Unterholz gehört? Es ist Winter, das Wetter ist grau und es gibt kaum Geräusche. Keine Vögel sind zu hören und das kann einen Wald schon ganz schön unheimlich erscheinen lassen.
Dann, bei genauerer Betrachtung stellt man dann fest, dass nur Nadelbäume diesen Ring haben. Und, nur eine bestimmte Nadelbaumart weist diese Merkmale auf, die Douglasien oder auch Douglastannen genannt. Der Name deutet es schon an, die Douglasie (das klingt eher nach einer Blume) ist kein einheimischer Baum, nicht mal mehr ein Europäischer. Die Douglasie kann um die 60m hoch werden und wurde als schnell wachsender Baum vor ca. 200 Jahren von der Nordwestküste Nordamerikas nach Europa eingeführt und fühlt sich daher im Klima der Eifel so richtig wohl. Das hat natürlich nicht nur Vorteile, wie immer, wenn fremde Arten in eine neue Region gebracht werden. Die Douglasie vermehrte sich so stark, dass heimische Bäume, wie die Eiche verdrängt werden.
Um also eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden 10 % der Douglasienstämme geringelt, heißt, die Rinde wird kurzerhand kreisrund entfernt, wodurch die Leitungsbahnen des Baumes unterbrochen werden. Durch diese einfache Maßnahme stirbt der Baum dann innerhalb von drei Jahren ab.
Glück also für alle Wanderer, Ihr braucht euch nicht dauernd umzudrehen, aus Angst vor einem Riesenbiber, der Förster wars.
Eine gute Brille ist bei manchen Sportarten ein “kann”, beim Mountainbike fahren aber ein absolutes “muss”. Sie schützt den Fahrer vor Schmutz, Wind, Fliegen und natürlich der Sonne. In vielen Situationen ist die Sportbrille nicht wegzudenken, besonders aber auf extremeren Fahrten. Fliegt der Dreck so richtig oder steht die Sonne tief, wird man sie nicht mehr missen wollen. Die Richtige auszuwählen ist, wie so oft, gar nicht so leicht, denn der Markt bietet eine Vielzahl von Anbietern und noch mehr Modelle. Die Wahl ist also gar nicht so einfach, zumal man richtig viel Geld ausgeben kann.
Wir haben uns für das Modell Rydon von Rudy Project entschieden, eine italienische Marke, die einen Spitzenplatz im Bereich Sportbrillen belegt. Grund war auch, dass wir eine Brille mit Wechselgläsern gesucht haben, um verschiedene Tönungen nutzen zu können. Natürlich gibt es auch Brillen, deren Gläser sich selbständig den Lichtverhältnissen anpassen, das nennt sich dann ImpactX. ImpactX™ photochromatische Gläser verfügen über eine einzigartige Lichtmanagement-Technologie: je nach Lichteinfall werden die Gläser innerhalb von Sekunden dunkler oder heller. ImpactX™ polarisierte, photochromatische Gläser erhöhen den Kontrast, die Tiefenschärfe und bieten unerreichten Schutz der Augen.
Dazu kommt, dass, für mich als Brillenträger, die Gläser natürlich meiner Sehstärke angepasst sein müssen. Für einen Optiker ist das allerdings gar kein Problem. Es gibt zwar auch Einsätze in Sehstärke, um die Standardgläser nutzen zu können, das kam aber nicht wirklich in Frage. Letztlich ist das eine Frage des Geldes bzw. des Aussehens, denn ohne Einsätze ist die Brille auf jeden Fall chicker.
Standardmäßig wurden grüne Gläser mit der Rydon geliefert. Dazu habe ich noch zwei weitere Paare in meiner Sehstärke bekommen, in Braun und in Orange. Braune Gläser sind allgemein bei starker Sonneneinstrahlung sinnvoll und haben nur eine geringe Farbverfälschung. Die orangen Gläser sind bei diffusen Lichtverhältnissen besser und verbessern den Kontrast, sollen aber farbverfälschende Eigenschaften haben.
Brillendaten:
- Modernes Design mit nur halben Rahmen
- Moderste Materialien werden verwendet – Carbon und Kynetium
- Gewicht: Nur 24 g
- Wechselgläser aus Kunststoff
- Einstellbarer Nasensteg und Seitenbügel
- Preis liegt je nach Ausführung bei: ab 119,-Euro
Unser Fazit:
Positives:
Bei der Rydon handelt es sich um eine wirklich schöne und ansprechende Brille, die durch Design und Funktionalität punktet. Sie passt gut, schütz optimal und bietet einen guten Rundumblick. Man muss die Bügel ein Mal richtig einstellen, danach muss man eigentlich kaum noch daran herumbiegen. Es kann sein, dass die Bügel manchmal leicht drücken, ein richtiges Manko ist das aber nicht. Passt die Brille, vergisst man ziemlich schnell, dass man was auf der Nase hat. Wir haben sie auch schon beim Motorrad fahren benutzt, hier ist der Helm aber schnell etwas zu eng und der Einsatz wird eher als grenzwertig empfunden.
Der Gläserwechsel ist ein echtes Kinderspiel und binnen Sekunden gemacht, sie werden einfach eingeklickt. Trotzdem halten die Gläser 100 % sicher im Rahmen, rausfallen kann da nichts. Grosse Kratzeranfälligkeiten konnte ich auch nicht feststellen, sie sind robust und gleichzeitig pflegeleicht.
Negatives:
Schmutz und Wasser perlt nicht so einfach ab und hinterläßt beim Wegwischen mehr Spuren, als das bei manch anderen Brillen der Fall ist. Außerdem beschlägt die Brille manchmal, wenn man extrem schwitzt.
Kaufempfehlung?
Ein klares Ja. Für eine Brille in dem Preissegment bekommt man meiner Meinung nach ein tolles Produkt. Ich nutze Sie jetzt schon seit einigen Jahren und bin absolut zufrieden. Über die kleinen Schwächen kann ich problemlos hinwegsehen.
Die Eifel von Oben
Die Eifel ist für uns ein wahres Paradies zum Wandern, Mouainbike fahren, Klettern und vieles mehr und wir lieben es wirklich, in dieser Region zu leben und aktiv zu sein. Diese beeindruckende Mittelgebirgsregion gibt uns alle Möglichkeiten, mit unseren Gästen diese Natur zu erleben.
So schön die Eifel aus dieser Perspektive ist, haben wir jetzt ein Buch von Axel Häsler in die Hände bekommen, einem Bildjournalisten, der in einer Cessna unterwegs war und uns mit seinen Luftaufnahmen wirklich begeistern konnte. Die ISBN-Nr. lautet 3-8313-1447-0
In mehreren Flügen hat er versucht, seine Eindrücke in diesem Bildband festzuhalten. Natürlich haben wir vieles wiedererkannt und uns so auch an manche Tour erinnern können.
Start war in Trier, hey, da waren wir schon und endlich sieht man die Porta Nigra mal von oben. Dann natürlich Bitburg, Wittlich, Cochem mit seiner tollen Burg. Burg Eltz, die den 500 Markschein zierte und über die wir schon berichtet hatten. Den Nürburgring, man nennt ihn auch die grüne Hölle, die Dauner Maare, das Ahrtal, die Mosel mit seinen kleinen Orten bis zum Deutschen Eck. Wie gerne erinnere ich mich an die Moselweg-Radtour Weiter geht es, vorbei am Radioteleskop bei Effelsberg, an dem wir schon mit dem Motorrad vorgekommen sind, Heimbach, natürlich den Rursee, über Düren bis nach Aachen. Es liegen natürlich noch viele sehenswerte Orte dazwischen, zu viele, um sie hier alle zu nennen.
Eines war uns sofort klar, das wollen wir auch mal machen, mit einer Cessna einen Rundflug über die Eifel machen. Ganz sicher haben wir dann eine Kamera und einen Fotoapparat dabei.
Nachts Biken – Der Nightride
Dunkle und kalte Jahreszeiten signalisieren für Viele das Ende der Fahrradsaison. Was also tun? Fahrrad einmotten, weil Abends vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr die Zeit für die Feierabendrunde bleibt?
Wer so denkt, bringt sich ganz sicher um ein außergewöhnliches Bike-Erlebnis: Den Nightride, das Nachtbiken. In absoluter Dunkelheit ist das schon fast ein Abenteuer, denn “Nachts sind alle Katzen grau”, sagt man. Nachts sieht es im Wald wirklich überall gleich aus und die Stille wird nur durch die eigenen Fahrgeräusche gebrochen. Dazu kommt, dass durch das Licht des Scheinwerfers Licht- und Schattenspiele entstehen, die die Umgebung noch zusätzlich anders aussehen lassen. Es werden also selbst die bekannten und bei Tageslicht so oft gefahrenen Trails zu ganz neuem Terrain. Schnell ist mal eine Senke, eine Wurzel übersehen oder eine Kehre falsch eingeschätzt. Als Fahrer ist man voll konzentriert, denn im Lichtkegel tanzt der Trail und Unachtsamkeiten rächen sich schnell. Selbst mäßiges Tempo kommt einem manchmal wie ein Ritt vor.
Nachts zu fahren ist also Adrenalin pur und macht so richtig Spaß. Oft trifft man auch Gleichgesinnte, die in Gruppen versuchen, die Nacht zum Tag zu machen. Die drei Lichtkegel auf dem Bild sind also andere Biker und keine Flak-Scheinwerfer. Es ist erstaunlich, was sich in den letzten Jahren auf dem Scheinwerfermarkt getan hat und welche Lichtausbeute man heutzutage von LED- und Halogenlampen erwarten darf. Wir selber fahren eine Sigma Mirage EVO und waren bisher überzeugt, eine gute Lampe zu haben. Moderne LED-Lampen oder Xenon-HID stellen aber alles in den Schatten. Die Sigma war auch nie für permanente Nachteinsätze gedacht, zumal dieses Thema ganz sicher zwei Seiten hat. Ursprünglich haben wir die Lampe gekauft, um auf unserer Tour quer durch Norwegen im Nordkaptunnel etwas sehen zu können.
So cool es ist, Nachts zu fahren, muss man sich bei solchen Themen natürlich immer fragen, ob das auch wirklich notwendig ist. Die Frage nach Sinn und Unsinn kommt dann auf, denn gerade Nachts stört man mit solchen Aktionen die Tiere im Wald ganz besonders. Ein Störfaktor ist es bestimmt, doch ist es schwer, diesen ganz genau zu bestimmen, hängt er doch von vielen Faktoren ab. Sind es nur die Mountainbiker oder alle Freizeitsportler? Zu welcher Uhrzeit wird das Wild am meisten gestört? Gewöhnen sich die Tiere an die Sportler? Was also tun? Alleine diese Frage kann eine endlose Diskussion anstoßen, denn eine einfache und pauschal gültige Antwort gibt es wohl nicht. Mit dem Bewusstsein, dass die Tiere gestört werden und das man sich entsprechend verhält, wäre schon ein Anfang gemacht.
Eifelsteig Etappe 4 – Einruhr bis Gemünd
Wer die dritte Etappe mit seinen reichen Anstiegen gerade hinter sich gebracht wird auf dieser vierten Etappe seine Freude haben, die Beine werden sich erinnern. 633 Hm gilt es auf den 21,5 km zu bewältigen.
Zwischen Einruhr und Gemünd wird der Weg von Laubwald, dem Rursee und letztlich der Dreiborner Höhe und der Burg Vogelsang beherrscht. Das alles verspricht eine wirklich bemerkenswerte Etappe. Mit dem Start in Einruhr führt der Weg zu Anfang leicht im Hang am Ufer des Rursees entlang in Richtung Urfttalsperre. Dieser erste Teil ist leicht zu gehen und auf diesen ersten Kilometern hat man oft einen schönen Blick auf den See. Kurz vor der Urfttalsperre findet man auch den ein oder anderen Bombenkrater, stille Zeugen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, als versucht wurde, die Talsperre zu zerstören. Der Anstieg zur Talsperre ist sehr steil und der Weg führt eigentlich auch daran vorbei, weiter bergan in Richtung Wollseifen aber ein kurzer Abstecher auf die Staumauer lohnt sich auf jeden Fall. Diese Talsperre speist das Kraftwerk in Heimbach, was man zuerst nicht unbedingt vermuten würde. Ab hier befindet man sich nicht nur auf dem Eifelsteig, sondern gleichzeitig auch auf dem Wildnistrail.
Bis nach Wollseifen geht es jetzt nur noch bergauf und je weiter man nach oben kommt, desto offener wird das Gelände, bis man sich oben auf der Hochebene befindet. Dieses Gelände hat seinen ganz eigenen Charme und von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Ordensburg, deren Turm schon von weitem gut sichtbar ist.
Wer die Zeit hat, kann einen Abstecher auf Burg Vogelsang machen, denn diese Etappe führt genau am Haupttor vorbei. Von hier aus geht es jetzt fast nur noch bergab in Richtung Gemünd, bei nassen Wetter ist hier festes Schuhwerk aber absolut zu empfehlen. Was auch zu empfehlen ist, bzw. was man nicht verpassen sollte, sind zwei Eifel-Blicke auf dem Weg nach Gemünd.
Mehr und offizielle Informationen zu dieser Etappe sowie die Möglichkeit den Track runter zu laden gibt es unter www.Eifelsteig.de
Unseren Beitrag über die Etappe 3, Monschau bis Einruhr lesen Sie hier.
Hier noch ein paar Impressionen von uns:
Eifelsteig Etappe 3 – Monschau bis Einruhr
Auf dem 313 km langen Weg nach Trier ist diese dritte Etappe eine mit den meisten Anstiegen, sprich Aufwärtshöhenmetern, Dieser Wanderweg ist also zurecht ein Steig. 684 Hm gilt es auf den 24,5 km zu bewältigen, Dieses Teilstück ist sehr abwechslungsreich und verspricht eine tolle Wanderung. Durch die Mischung der Landschaften macht es Spaß und die reizvollen Ausblicke auf die Täler und Bergkuppen sind der Lohn für die Anstiege.
Beginnend in Monschau führt es den Wanderer zuerst durch die Monschauer Heckenlandschaft, dann hoch auf die freien Ebenen um Höfen und wieder durch die Wälder im Hammertal bis nach Einruhr.
An einem trockenen Novembertag waren wir unterwegs und von Schnee noch keine Spur. Mit dem Alpinrucksack war diese Etappe auch ein Training und Test für unsere große Wanderung durch das Stubaital im Juli 2012. Dieses zusätzliche Gepäck machte sich deutlich bemerkbar auf den Hüften und in den Knien. Dafür waren aber kaum andere Wanderer unterwegs, die Temperaturen waren optimal und so hatten wir den Weg fast für uns.
Der Wald ist voller Laub, das Moos bedeckt vielerorts die Bäume und die Felsen ragten immer wieder abstrakt und teilweise bizarr in die Höhe. Diese Landschaft hat etwas so beruhigendes und doch faszinierendes an sich. Dazu wird man viel von Wasser begleitet, mit der Rur beginnt es in Monschau und man ist immer in der Nähe des Flusses, bis er in Einruhr in den Obersee des Rursees mündet. Die Felsen und Baumbestand entlang der Rur oder die Teufels- und Engelsley oder die Perlenbachtalsperre, als Wanderer kommt man hier auf seine Kosten.
Mehr und offizielle Informationen zu dieser Etappe sowie die Möglichkeit den Track runter zu laden gibt es unter www.Eifelsteig.de
Hier noch ein paar Impressionen von uns:
Einruhr Marathon 2011
Viele kennen und wissen es, der Einruhr Marathon, der jedes Jahr in Einruhr/Simmerath ausgetragen wird, ist nicht nur was für Läufer. Die Lauf wird jeweils Sonntags des Veranstaltungs- Wochenendes gestartet, am Samstag aber sind nach den Nordic Walkern auch die Mountainbiker am Start. Bis weit über die Grenzen des Kreises hinaus ist diese Veranstaltung bekannt und jedes Jahr kommen immer viele begeisterte Biker, so auch dieses Jahr.
200 Fahrer und Fahrerinnen waren am Start für zwei ausgewählte Strecken, 30 km und 40 km. Die 40 km Strecke hatte ein Höhenprofil, das mit 850 Hm nicht zu unterschätzen war, wir waren natürlich dabei.
Die Strecke
Das Höhenprofil
Wie jedes Jahr können wir den Veranstaltern nur ein großes Lob aussprechen für die ausgezeichnete Aktion. Die Tour hatte für jeden was dabei und war vom Niveau auch sehr ansprechend. Das Höhenprofil zeigt sehr gut, dass der Anfang schon mit reichlich Höhenmetern gesegnet war und es sollten auch nicht die Letzten sein.
In Gruppen unterwegs zu sein ist sowieso immer etwas anderes und diese Gruppendynamik zieht einen den Berg hoch und lässt einen mit viel mehr Energie die Abfahrten nehmen und Singletrails fahren. Es ist jedes Mal toll, mit so vielen Gleichgesinnten zu fahren und neue Wege und Strecken kennen zu lernen – wir sehen uns also wieder, 2012











Outdoorseite

