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Die Eifel von Oben

26. Januar 2012
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Ein Buch von Axel HäslerDie Eifel ist für uns ein wahres Paradies zum Wandern, Mouainbike fahren, Klettern und vieles mehr und wir lieben es wirklich, in dieser Region zu leben und aktiv zu sein. Diese beeindruckende Mittelgebirgsregion gibt uns alle Möglichkeiten, mit unseren Gästen diese Natur zu erleben.

So schön die Eifel aus dieser Perspektive ist, haben wir jetzt ein Buch von Axel Häsler in die Hände bekommen, einem Bildjournalisten, der in einer Cessna unterwegs war und uns  mit seinen Luftaufnahmen wirklich begeistern konnte. Die ISBN-Nr. lautet 3-8313-1447-0

In mehreren Flügen hat er versucht, seine Eindrücke in diesem Bildband festzuhalten. Natürlich haben wir vieles wiedererkannt und uns so auch an manche Tour erinnern können.

Das deutsche Eck in Koblenz

Kröv an der MoselBurg Nideggen

Start war in Trier, hey, da waren wir schon und endlich sieht man die Porta Nigra mal von oben. Dann natürlich Bitburg, Wittlich, Cochem mit seiner tollen Burg. Burg Eltz, die den 500 Markschein zierte und über die wir schon berichtet hatten. Den Nürburgring, man nennt ihn auch die grüne Hölle, die Dauner Maare, das Ahrtal, die Mosel mit seinen kleinen Orten bis zum Deutschen Eck. Wie gerne erinnere ich mich an die Moselweg-Radtour Weiter geht es, vorbei am Radioteleskop bei Effelsberg, an dem wir schon mit dem Motorrad vorgekommen sind, Heimbach, natürlich den Rursee, über Düren bis nach Aachen. Es liegen natürlich noch viele sehenswerte Orte dazwischen, zu viele, um sie hier alle zu nennen.

Eines war uns sofort klar, das wollen wir auch mal machen, mit einer Cessna einen Rundflug über die Eifel machen. Ganz sicher haben wir dann eine Kamera und einen Fotoapparat dabei.

Nachts Biken – Der Nightride

18. Januar 2012

Dunkle und kalte Jahreszeiten signalisieren für Viele das Ende der Fahrradsaison. Was also tun? Fahrrad einmotten, weil Abends vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr die Zeit für die Feierabendrunde bleibt?

Wer so denkt, bringt sich ganz sicher um ein außergewöhnliches Bike-Erlebnis: Den Nightride, das Nachtbiken. In absoluter Dunkelheit ist das schon fast ein Abenteuer, denn “Nachts sind alle Katzen grau”, sagt man. Nachts sieht es im Wald wirklich überall gleich aus und die Stille wird nur durch die eigenen Fahrgeräusche gebrochen. Dazu kommt, dass durch das Licht des Scheinwerfers Licht- und Schattenspiele entstehen, die die Umgebung noch zusätzlich anders aussehen lassen. Es werden also selbst die bekannten und bei Tageslicht so oft gefahrenen Trails zu ganz neuem Terrain. Schnell ist mal eine Senke, eine Wurzel übersehen oder eine Kehre falsch eingeschätzt. Als Fahrer ist man voll konzentriert, denn im Lichtkegel tanzt der Trail und Unachtsamkeiten rächen sich schnell. Selbst mäßiges Tempo kommt einem manchmal wie ein Ritt vor.

Der NightrideNachts zu fahren ist also Adrenalin pur und macht so richtig Spaß. Oft trifft man auch Gleichgesinnte, die in Gruppen versuchen, die Nacht zum Tag zu machen. Die drei Lichtkegel auf dem Bild sind also andere Biker und keine Flak-Scheinwerfer. Es ist erstaunlich, was sich in den letzten Jahren auf dem Scheinwerfermarkt getan hat und welche Lichtausbeute man heutzutage von LED- und Halogenlampen erwarten darf. Wir selber fahren eine Sigma Mirage EVO und waren bisher überzeugt, eine gute Lampe zu haben. Moderne LED-Lampen oder Xenon-HID stellen aber alles in den Schatten. Die Sigma war auch nie für permanente Nachteinsätze gedacht, zumal dieses Thema ganz sicher zwei Seiten hat. Ursprünglich haben wir die Lampe gekauft, um auf unserer Tour quer durch Norwegen im Nordkaptunnel etwas sehen zu können.

So cool es ist, Nachts zu fahren, muss man sich bei solchen Themen natürlich immer fragen, ob das auch wirklich notwendig ist. Die Frage nach Sinn und Unsinn kommt dann auf, denn gerade Nachts stört man mit solchen Aktionen die Tiere im Wald ganz besonders. Ein Störfaktor ist es bestimmt, doch ist es schwer, diesen ganz genau zu bestimmen, hängt er doch von vielen Faktoren ab. Sind es nur die Mountainbiker oder alle Freizeitsportler? Zu welcher Uhrzeit wird das Wild am meisten gestört? Gewöhnen sich die Tiere an die Sportler? Was also tun? Alleine diese Frage kann eine endlose Diskussion anstoßen, denn eine einfache und pauschal gültige Antwort gibt es wohl nicht. Mit dem Bewusstsein, dass die Tiere gestört werden und das man sich entsprechend verhält, wäre schon ein Anfang gemacht.

Eifelsteig Etappe 4 – Einruhr bis Gemünd

9. Dezember 2011

Das Eifelsteig Symbol Wer die dritte Etappe mit seinen reichen Anstiegen gerade hinter sich gebracht wird auf dieser vierten Etappe seine Freude haben, die Beine werden sich erinnern. 633 Hm gilt es auf den 21,5 km zu bewältigen.

Zwischen Einruhr und Gemünd wird der Weg von Laubwald, dem Rursee und letztlich der Dreiborner Höhe und der Burg Vogelsang beherrscht. Das alles verspricht eine wirklich bemerkenswerte Etappe.  Mit dem Start in Einruhr führt der Weg zu Anfang leicht im Hang am Ufer des Rursees entlang in Richtung Urfttalsperre. Dieser erste Teil ist leicht zu gehen und auf diesen ersten Kilometern hat man oft einen schönen Blick auf den See. Kurz vor der Urfttalsperre findet man auch den ein oder anderen Bombenkrater, stille Zeugen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, als versucht wurde, die Talsperre zu zerstören. Der Anstieg zur Talsperre ist sehr steil und der Weg führt eigentlich auch daran vorbei, weiter bergan in Richtung Wollseifen aber ein kurzer Abstecher auf die Staumauer lohnt sich auf jeden Fall. Diese Talsperre speist das Kraftwerk in Heimbach, was man zuerst nicht unbedingt vermuten würde. Ab hier befindet man sich nicht nur auf dem Eifelsteig, sondern gleichzeitig auch auf dem Wildnistrail.

Bis nach Wollseifen geht es jetzt nur noch bergauf und je weiter man nach oben kommt, desto offener wird das Gelände, bis man sich oben auf der Hochebene befindet. Dieses Gelände hat seinen ganz eigenen Charme und von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Ordensburg, deren Turm schon von weitem gut sichtbar ist.

Wer die Zeit hat, kann einen Abstecher auf Burg Vogelsang machen, denn diese Etappe führt genau am Haupttor vorbei. Von hier aus geht es jetzt fast nur noch bergab in Richtung Gemünd, bei nassen Wetter ist hier festes Schuhwerk aber absolut zu empfehlen. Was auch zu empfehlen ist, bzw. was man nicht verpassen sollte, sind zwei Eifel-Blicke auf dem Weg nach Gemünd.


Mehr und offizielle Informationen zu dieser Etappe sowie die Möglichkeit den Track runter zu laden gibt es unter www.Eifelsteig.de

Unseren Beitrag über die Etappe 3, Monschau bis Einruhr lesen Sie hier.

Hier noch ein paar Impressionen von uns:

Kurz vor dem Anstieg zur Urftstaumauer

Alte Gebäude für den Häuserkampf

 

Eifelsteig Etappe 3 – Monschau bis Einruhr

30. November 2011

Das Eifelsteig Symbol Auf dem 313 km langen Weg nach Trier ist diese dritte Etappe eine mit den meisten Anstiegen, sprich Aufwärtshöhenmetern, Dieser Wanderweg ist also zurecht ein Steig. 684 Hm gilt es auf den 24,5 km zu bewältigen, Dieses Teilstück ist sehr abwechslungsreich und verspricht eine tolle Wanderung. Durch die Mischung der Landschaften macht es Spaß und die reizvollen Ausblicke auf die Täler und Bergkuppen sind der Lohn für die Anstiege.

Beginnend in Monschau führt es den Wanderer zuerst durch die Monschauer Heckenlandschaft, dann hoch auf die freien Ebenen um Höfen und wieder durch die Wälder im Hammertal bis nach Einruhr.

An einem trockenen Novembertag waren wir unterwegs und von Schnee noch keine Spur. Mit dem Alpinrucksack war diese Etappe auch ein Training und Test für unsere große Wanderung durch das Stubaital im Juli 2012. Dieses zusätzliche Gepäck machte sich deutlich bemerkbar auf den Hüften und in den Knien. Dafür waren aber kaum andere Wanderer unterwegs, die Temperaturen waren optimal und so hatten wir den Weg fast für uns.

Der Wald ist voller Laub, das Moos bedeckt vielerorts die Bäume und die Felsen ragten immer wieder abstrakt und teilweise bizarr in die Höhe. Diese Landschaft hat etwas so beruhigendes und doch faszinierendes an sich. Dazu wird man viel von Wasser begleitet, mit der Rur beginnt es in Monschau und man ist immer in der Nähe des Flusses, bis er in Einruhr in den Obersee des Rursees mündet. Die Felsen und Baumbestand entlang der Rur oder die  Teufels- und Engelsley oder die Perlenbachtalsperre, als Wanderer kommt man hier auf seine Kosten.

StreckenverlaufMehr und offizielle Informationen zu dieser Etappe sowie die Möglichkeit den Track runter zu laden gibt es unter www.Eifelsteig.de

Hier noch ein paar Impressionen von uns:

MonschauKurz vor Einruhr  Alleine im Wald Ein netter kleiner Anstieg

Einruhr Marathon 2011

10. November 2011

Viele kennen und wissen es, der Einruhr Marathon, der jedes Jahr in Einruhr/Simmerath ausgetragen wird, ist nicht nur was für Läufer. Die Lauf wird jeweils Sonntags des Veranstaltungs- Wochenendes gestartet, am Samstag aber sind nach den Nordic Walkern auch die Mountainbiker am Start. Bis weit über die Grenzen des Kreises hinaus ist diese Veranstaltung bekannt und jedes Jahr kommen immer viele begeisterte Biker, so auch dieses Jahr.

200 Fahrer und Fahrerinnen waren am Start für zwei ausgewählte Strecken, 30 km und 40 km. Die 40 km Strecke hatte ein Höhenprofil, das mit 850 Hm nicht zu unterschätzen war, wir waren natürlich dabei.

Die Strecke

Streckenverlauf

Das Höhenprofil

Höhenprofil

Wie jedes Jahr können wir den Veranstaltern nur ein großes Lob aussprechen für die ausgezeichnete Aktion. Die Tour hatte für jeden was dabei und war vom Niveau auch sehr ansprechend. Das Höhenprofil zeigt sehr gut, dass der Anfang schon mit reichlich Höhenmetern gesegnet war und es sollten auch nicht die Letzten sein.

In Gruppen unterwegs zu sein ist sowieso immer etwas anderes und diese Gruppendynamik zieht einen den Berg hoch und lässt einen mit viel mehr Energie die Abfahrten nehmen und Singletrails fahren. Es ist jedes Mal toll, mit so vielen Gleichgesinnten zu fahren und neue Wege und Strecken kennen zu lernen – wir sehen uns also wieder, 2012

Trier, eine Perle der Eifel

3. November 2011

Denkt man an die Eifel, fallen einem die vielen schönen Regionen ein, Sport- und Urlaubsmöglichkeiten und natürlich auch die sehenswerten Städte, bei denen sich ein Besuch lohnt. Eine dieser Städte, die älteste Stadt Deutschlands, haben wir besucht, Trier. Die endgültige Debatte darüber, welche Stadt nun wirklich die älteste ist, ist zwar noch nicht endgültig entschieden aber das sollte uns nicht weiter stören

Trier liegt in Rheinland Pfalz, also in der Südeifel. 16 v. Chr. wurde von den Römern in der Nähe einer ehemaligen keltischen Kultstätte die Stadt Augusta Treverorum gegründet, die zur größten römischen Stadt nördlich der Alpen heranwuchs. Aus Augusta Treverorum ist das heutige Trier geworden, eine wirklich schöne Universitätsstadt, in der die römischen Spuren noch deutlich zu sehen sind. Natürlich haben wir uns bei unserem kurzen Aufenthalt die wichtigsten und auch bekanntesten Sehenswürdigkeiten angesehen:

Porta Nigra – Die aus Sandsteinquadern bestehende Porta Nigra aus dem 2. Jahrhundert ist das Wahrzeichen von Trier und das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Ein imposanter Bau, der uns sehr gefallen hat, da man das Tor auch besteigen kann.

Kaiserthermen – Von dem römischen Bäderpalast aus dem 4. Jahrhundert mit Warm- und Kaltbad und Sportplatz sind nur noch das Mauerwerk und das weitläufige Kellergeschoss erhalten. Ein riesiger Komplex und man kann nur ahnen, wie es hier damals ausgesehen hat.

Amphitheater – Eine richtige Arena für Gladiatoren- und Tierkämpfe aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Die Kellergewöbe unter der Arena sind heute noch begehbar. Außerdem gibt es in dieser Arena eine unglaubliche Akustik. Man sagt, dass man selbst auf den hintersten Rängen noch perfekt hören konnte, wenn ganz unten ein Streichholz angezündet wurde.

Barbarathermen – Die 4. größte Badeanlage des römischen Reichs aus dem 2. Jahrhundert war so groß, wie 8 Fußballfelder. Heute sind leider nur noch die Fundamente zu sehen, es ist aber sehr beeindruckend.

Römerbrücke – Der älteste römische Brückenbau nördlich der Alpen wurde 16 v. Chr. begonnen und in weiten Teilen noch original erhalten. Die Stabilität ist so hoch, dass diese 2.000 jährige Konstruktion selbst dem heutigen Verkehr noch gerecht wird.

Dom – Die Bischofskirche ist eine bedeutende Wallfahrtsstätte, denn hier wird eine kostbare Reliquie aufbewahrt, der Heilige Rock, die Tunika Christi. Die heilige Helena, Mutter Konstantins, soll den Heiligen Rock nach Trier gebracht haben.

Diese Liste ließe sich noch lange weiter führen, denn Trier, was auch die Geburtsstadt von Karl Max war, hat noch sehr viel mehr zu bieten und zu besichtigen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir zum Beispiel auch uns Rheinische Landesmuseum gegangen.

Um eine Stadt wie Trier zu besichtigen bieten sich immer Führungen an, denn dann bekommt man aus erster Hand die meisten Informationen. In Trier kann man z.B. folgende Führungen machen:

  • Stadtrundfahrten mit dem Bus
  • Stadtrundgang mit dem Bänkelsänger
  • Stadtrundgang „Togaführung“
  • Stadtrundgang für Nachtschwärmer
  • Stadtrundgang „Kostümführung“
  • Erlebnisführungen mit einem Gladiator an der Porta Nigra, einem Gladiator im Amphitheater oder mit einem Tribun in den Kaiserthermen

Natürlich gibt es auch mehr als nur römische Geschichte in dieser Stadt. Wie wäre es denn mit Theater, Musikfastivals, Casino, Trier als Weinstadt oder Trier als Wander- und Sportregion?

Uns hat die Stadt sehr gefallen und wir werden bestimmt mal wieder vorbei schauen. Für alle, die sich gerne weiter informieren, hier eine kleine Linksammlung.

www.trier-info.de (Tourist-Information)

www.ticket-regional.de (Verkehrsverbund Region Trier)

www.dominformation.de (Dom Info Trier)

www.landesmuseum-trier.de (Rheinisches Landesmuseum Trier)

www.brotundspiele-trier.de (Schauplatz eines Römerfestes)

E.O.F.T. 2011 – European Outdoor Film Tour

28. Oktober 2011

Wie jedes Jahr fand auch diesen Herbst zu unserer großen Freude wieder die E.O.F.T statt, die European Outdoor Film Tour. Austragungsort war der Eurogress in Aachen, wobei das natürlich nur einer der vielen Termine in Deutschland war. Wir waren bereits im vergangenen Jahr dabei und wir waren uns sicher, wieder eine Reihe von tollen Filmen zu sehen. Insgesamt wurden 9 verschiedene Beiträge gezeigt, das bedeutete 120 Minuten Abenteuer und packende Szenen von Menschen, die man getrost als Extremsportler bezeichnen kann. Mehr Infos, die Trailer und mehr kann man unter www.eoft.eu nachlesen.

Wir haben uns am 25.10.2011 in Aachen die Filme angesehen, von Menschen, die unglaubliches machen und dabei über die eigenen Grenzen hinaus wachsen. Das waren 2 Stunden Faszination und augenblicklich hatte das Fernweh uns wieder in seinem Bann.

Film 1: Cold, die Erstbesteigung eines 8.000ers im Winter

Bei -40° schneit es sogar im Zelt. Eine Geschichte von einem Trio, dass sich aufmachte, den Gasherbrum II (8.034m) im Winter zu besteigen.

Film 2: Life Cycle – Downhill und Freeride mit den Bikes

Ein unbeschreiblicher Film über den Lebenszyklus des Bikes mit grandiosen Aufnahmen von Freeridern und Downhillern.

Film 3: Seiltanz extrem

Da stockte uns der Atem, als wir sahen, wie die sogenannten Highliner Ihre Seile in schwindelerregender Höhe spannten. Zum einen zwischen zwei Hochhäusern in Paris und zum anderen zwischen zwei Felsspitzen irgendwo im schneebedeckten Gebirge, hier knapp 4.000 m hoch.

Film 4: Mit dem Kajak auf dem Kongo

Der Kongo ist kein langsamer Fluss und die reissenden Stromschnellen sind eine Extreme Herausforderung. Dazu kommen viele Gefahren durch Nilpferde und Krokodile und die angespannte politische Situation in diesem Teil Afrikas. Diese Expedition ging leider nicht gut aus.

Film 5: Die Plastiktüte

Witzig gemachter Kurzfilm über eine Plastiktüte, die vom Wind gepackt wird, begleitet von der Kamera.

Film 6: Dark side of the lens

Die Geschichte eines Fotografen, der vor der irischen Küste als Wellenreiter unterwegs ist und dabei mit seiner Kamera die Wellen von einer anderen Seite zeigt.

Film 7: Being there – Snowboard Freerider

Ein Skifilm auf den Lofoten mit atemberaubenden Aufnahmen von den besten Freeridern, die sich Hänge runterstürzen, dass einem der Mund offen stehen bleibt. Mit wirklich tollen Aufnahmen aus dem Hubschrauber.

Film 8: Baffin Babes

4 Skandinavierinnen, die 80 Tage unterwegs waren und die längste Tour ihres Lebens machten. 1.200 km wanderten sie über das arktische Packeis entlang der kanadischen Insel Baffin Island. 100 kg im Schlitten und das bei -40°C, Respekt.

Film 9: A female Tale – Klettern extrem

Rissklettern am Castleton Tower. Hier treffen zwei Generation zusammen, die gemeinsam klettern wollen. Zwei junge Frauen, die als Boulderinnen bereits Weltmeisterin und 3. Weltmeisterin geworden sind, klettern jetzt mit einer wahren Kletterlegende, Lynn Hill.

Unser Fazit: Eine tolle Veranstaltung, die Filme sind aber zum Teil in englischer Sprache, allerdings mit deutschem Untertitel.

Also: Im kommenden Jahr unbedingt hingehen und vorher Karten reservieren.

GPS-Navigation – Basics, Technik und mehr

21. Oktober 2011

Es ist Hightech vom Feinsten, wenn GPS in unbekanntem Gelände doch ans gewünschte Ziel führt. Satellitennavigation macht es möglich, die Natur genießen, ohne Orientierungsprobleme. Global Positioning Systems, oder kurz GPS, war ursprünglich eine fürs Militär konzipierte Technik und begeistert heute Millionen von Menschen beim Fahrrad fahren, Wandern, Geocaching   und und und.

Doch wie funktioniert das eigentlich? Warum ist ein Verlaufen „fast“ nicht mehr möglich?

Insgesamt umkreisen 32 Satelliten in rund 20.000 Kilometer Höhe die Erde und senden Signale aus, mit deren Hilfe GPS-Geräte ihre Position ermitteln. Bei ungehindertem Empfang funktioniert das bis auf wenige Meter genau, weltweit und zu jeder Zeit. Voraussetzung für den optimalen Empfang ist ein ungehinderter Kontakt zu den Satelliten. Wolken, Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben stören den Empfang nicht, Fels, Beton oder Metall stören oder blocken die Signale dagegen vollständig ab. Sogar ein sehr dichtes Blätterdach im Wald kann den Empfang beeinträchtigen,  und die Genauigkeit runter setzen. Auch in engen Schluchten kann die Verbindung im Extremfall kurz abreißen.

Beim Einschalten des GPS-Gerätes lokalisiert das Gerät alle für ihn sichtbare Satelliten und ermittelt den eigenen Standort. Um eine korrekte Position und Höhe zu bestimmen, werden 4 Satelliten benötigt. Theoretisch würden 3 Satelliten reichen, um die eigene Position und Höhe zu bestimmen. GPS-Empfänger verfügen aber über keine Uhr, die genau genug wäre, um die Signallaufzeiten korrekt messen zu können. Deshalb wird das Signal eines vierten Satelliten benötigt. Mit diesen Signalen kann auch die Geschwindigkeit ermittelt werden und natürlich auch die Bewegungsrichtung, um die Karte auszurichten bzw. als künstlichen Kompass anzuzeigen.

Im Vergleich zum Navigationssystem im Auto bieten diese Handgeräte keine Sprachausgabe, die Tour erscheint vielmehr als farbige Linie auf der Karte.

Es gibt zwei grundsätzliche Anwendungsmöglichkeiten:

  1. Man plant eine Tour am PC, lädt die Daten dann auf sein GPS-Gerät und lässt sich dann von dem Gerät führen (routen). Bei der Garmin 60er Serie piept das Gerät z. B. immer dann, wenn eine Abzweigung kurz bevor steht.
  2. Man lädt sich eine aufgezeichnete Tour aus dem Internet runter (Track), lädt diesen Track auf sein GPS-Gerät und folgt diesem Track dann vor Ort. In diesem Fall wird man nicht geführt, sondern muss aktiv der Linie auf seinem Display folgen. Man kann aber auch einfach drauf los gehen oder fahren und das Gerät dabei aufzeichnen lassen. Aufzeichnen bedeutet, dass man eine digitale Krümelspur hinter sich herzieht und das Gerät die Koordinaten jedes einzelnen Krümels abspeichert.

Ein paar Grundbegriffe:

  • Route: Eine am PC geplante Strecke. Mit diesen Daten kann das GPS-Gerät den Wanderer führen.
  • Routing: Geräte mit Routingfunktion erstellen nach Eingabe eines Ziels automatisch eine Route mit allen Abbiegehinweisen. Voraussetzung dafür ist routingfähiges Kartenmaterial auf dem GPS-Gerät.  Beispielsweise kann man von seinem aktuellen Standort eine bestimmte Adresse anpeilen, spezielle Koordinaten oder eine Sehenswürdigkeit und das Gerät leitet einen dorthin.
  • Track: Ein Track ist eine Aufzeichnung einer Strecke. Jeder Anwender kann mit seinem Gerät z. B. eine Wanderung aufzeichnen und diese Daten abspeichern, also als Track. Diese Daten kann man dann weitergeben und Andere können dann diesem Track folgen Bei Tracks muss man aber der Linie auf seinem Gerät folgen, man wird nicht geleitet.
  • Wegpunkte: Ein Wegpunkt ist eine markierte Stelle mit entsprechenden Koordinaten. Das kann jede beliebige Stelle sein, z.B. eine Wegkreuzung, eine Sehenswürdigkeit oder ein Parkplatz. Diese Wegpunkte kann man später auch gezielt anpeilen siehe Routing.
  • Karten: Viele Geräte bieten eine Kartenansicht an, was viel besser für die Orientierung ist. Kartenmaterial gehört normalerweise nicht zum Lieferumfang eines GPS-Gerätes, man muss diese teuer kaufen, z.B. Topografische Karten für Deutschland. Alternativ gibt es Kartenmaterial zur freien Verwendung, sogenannte Open Source Karten. Mehr dazu gibt es hier. Grundsätzlich unterscheidet man Karten in zwei Typen, Raster- und Vektorkarten.
  • Rasterkarten: Sie bieten eine Ansicht, wie man es von der Papierkarte gewohnt ist, oft mit detailreicher Darstellung. Man muss sich diese Karten wie eine Fotografie einer Papierkarte vorstellen, was zur Folge hat, dass die Karte beim Vergrößern unscharf wird. Auch ist sie selten routingfähig.
  • Vektorkarten: Vektorkarten gibt es in großer Auswahl und sie bieten ein eher schematisches Kartenbild. Je weiter man aber in diese Karten hinein zoomt, sie also vergrößert, desto mehr Details werden angezeigt. Dann werden auch kleinere Wege und Straßen angezeigt, ohne Schärfeverlust. Außerdem bieten diese Karten auch noch Sonderziele (z.B. Gipfel, Hütten etc.), die man wieder als Ziel anpeilen kann.
  • Trackback: Man kann einen Track auch rückwärts gehen (Trackback). Diese Funktion ist dann besonders interessant, wenn man ne Tour aufzeichnet und dann wegen Schlechtwetter abbrechen muss. Diese Funktion führt einen dann zurück zum Startpunkt, auch bei Nacht.

Welches Gerät soll ich kaufen

Um hier eine Entscheidung treffen zu können, muss man wissen, für welchen Einsatzzweck man sein Gerät hauptsächlich nutzen möchte. Zum Wandern, Bike-Touren oder zum Sport? Angesichts der Vielzahl verschiedener Modelle, fällt es nicht leicht, das richtige zu finden. Jeder sollte sich vor dem Kauf kompetent beraten lassen

Hier ein paar Beispiele:

Garmin etrex H: Wandern: mittelmäßig, Bike: mittelmäßig, Sport: nicht geeignet

Garmin GPS60CSx: Wandern: gut, Bike: gut, Sport: nicht geeignet

Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Typ 60C

Garmin Dakota 20: Wandern: sehr gut, Bike: sehr gut, Sport: geht so

Garmin Oregon 450t: Wandern: sehr gut, Bike: sehr gut, Sport: geht so

Garmin Edge 500: Wandern: nicht geeignet, Bike: nicht geeignet, Sport: sehr gut

Garmin Edge 705: Wandern: nicht geeignet, Bike: mittelmäßig, Sport: sehr gut

Was gibt es noch?

Die Welt des GPS bietet noch eine Vielzahl von interessanter Technik. GPS-Geräte gibt es ja auch für andere Anwendungen, z. B.

Garmin Forerunner 110: Für Läufer

Garmin Forerunner 310XT: Trainingscoach für Ausdauersportler

Und sonst?

Software für zu Hause am Rechner: MapSource zum kostenlosen Download bei Garmin

Mittlerweile gibt es auch Kameras, die beim Fotografieren die geographischen Koordinaten mit speichern. Man spricht dann von GeoTagging. Jetzt gibt es wieder Tools, die die Bildinformationen mit den GPS-Daten verknüpfen, sodass man direkt sehen kann, wo auf der Tour man welches Bild gemacht hat. Nettes Feature.

Links:

www.geocaching.com

www.bikemap.net

www.gps-tour.info

www.openstreetmap.de

Das Hillesheimer Land – Mehr als nur Krimis

13. Oktober 2011

Die Vulkaneifel liegt im Westen von Rheinland Pfalz und ist wohl Deutschlands jüngstes Vulkangebiet. Die bekanntesten Attraktionen sind hier sicher die vielen Maare oder die Deutsche Vulkanstraße. Diese Region bietet aber noch mehr und ist dafür bis über die Grenzen hinaus bekannt, Eifelkrimis. Eine der bekanntesten Krimistädte ist Hillesheim. Hillesheim und damit das Hillesheimer Land ist Station des „Eifel-Krimi-Wanderwegs“, der auf Büchern der Krimiautoren Jacques Berndorf und Ralf Kramp basiert. Hier findet man auch das Kriminalhaus. In den historischen Räumen der Alten Gerberei findet man heute eine Bücherei und hier geht es auch ausschließlich um Krimis. Außerdem gibt es hier noch das Krimihotel mit seinen Themenzimmern, Krimitagungen und vielen Events rund um das Thema Krimis.

Hillesheim und Birgel
Hillesheim und Birgel

Ein echter Geheimtyp zum Essen in einer tollen Atmosphäre ist die Historische Wassermühle in Birgel, einfach hier klicken.

 

Neben Krimis, Krimis und Krimis bietet dieser Landstrich aber noch mehr für den naturbegeisterten Menschen. Ob mit dem Motorrad, dem Fahrrad oder als Wanderer, Aktivurlaub oder Entspannungswochenenden, diese wunderschöne Region bietet für jeden etwas. Wir von FTB-Adventures haben schon Motorradtouren durch die Vulkaneifel geführt und Paarwochenenden in der Nähe von Gerolstein organisiert. Die Eifel zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten ist eben in all Ihren Teilgebieten wunderschön und wir sind hier sehr gerne mit unseren Kunden unterwegs. Unweit von Hillesheim findet man natürlich auch wieder eine Burg, die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg Kerpen. Wer unseren Blog schon länger verfolgt, der kennt unseren Faible für Burgen und unsere Burgenserie.

 

Interessante Links zum Thema Eifelkrimis:

www.blutspur.de

www.krimihotel.de

www.kriminalhaus.de

www.eifelkrimi-wanderweg.de

www.krimidinner.de

www.mordalacarte.de

www.das-syndikat.com

60 Teilnehmer, 4 Touren

22. September 2011

Für uns ist es eines der schönsten Dinge, mit unseren Kunden unterwegs zu sein und ihnen einen unvergesslichen Tag zu bieten. Besondere Gruppen erfordern dann besondere Aktionen, so wie bei unseren letzten Teilnehmern.

54 Radfahrer, verteilt auf 3 Mountainbikegruppen und einer leichten Tourenradgruppe. Dieser niederländische Freundeskreis war wirklich gut drauf und wir hatten vier schöne und anspruchsvolle Touren organisiert. 3 Mountainbiketouren mit unterschiedlichem Niveau, leicht, mittel und schwer hatten wir vorbereitet, damit auch für jeden etwas dabei war. Natürlich stieg im gleichem Verhältnis auch der technische Anspruch an die Fahrer und Fahrerinnen. Jede MTB-Gruppe bestand aus ca. 10 Personen, sodass für die 4. und leichteste Tourenradgruppe noch 24 Teilnehmer übrig blieben.

Neben der Auswahl der Strecken mit einer gesunden Mischung aus Anspruch, Landschaft und Abwechslung hatte diese Aktion eine ganz besondere Anforderung. Alle 4 Gruppen sollten gleichzeitig starten, unterschiedliche Strecken fahren und zeitgleich nach 2 Stunden an einem gemeinsamen Picknickplatz ankommen. Dort wurde dann eine Pause gemacht und anschließend auf 4 wieder unterschiedlichen Strecken zurück zum Ausgangspunkt gefahren.

Ein Teil der Fahrer und Fahrerinnen hatte eigene Räder mitgebracht, für die anderen haben wir diese organisiert. Wir haben 14 Pedelecs und 11 Mountainbikes gestellt und mit diesen wirklich guten Bikes sind wir bisher noch immer gut “gefahren”.

Mittelschwere MTB-Tour  Leichten Tourenradgruppe

Mit insgesamt 6 Tourguides haben wir die Gruppen betreut und es hat wirklich Spaß gemacht, mit so begeisterten Leuten unterwegs zu sein. Wir sind tolle Strecken gefahren und jeder konnte diese auch bewältigen. Dazu kam tolles Wetter, eine sensationelle Landschaft und jede Menge gute Laune.

Die Resonanz war durchweg positiv, was uns natürlich besonders freut, denn es ist nicht einfach, für so viele Personen die passende Tour mit dem richtigen Niveau zu finden.

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