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Der Moselradweg – Von Trier nach Koblenz

25. März 2010

Denkt man an die Mosel, denkt man automatisch an ein mildes Klima und hervorragende Weine. Die Mosel, als längster deutscher Nebenfluss des Rheins, entspringt in den französischen Vogesen und mündet nach 544Km, am Deutschen Eck in Koblenz in den Rhein.

Der Mosel-RadwegDer Mosel-Radweg führt in seiner gesamten Länge von Metz in Frankreich, durch Luxemburg nach Deutschland und dort durch die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz.

Als guter Startpunkt für eine 2-tägige Tour entlang der Mosel bietet sich die Stadt Trier an. Trier ist die älteste Stadt Deutschlands mit mehr als 2000jähriger Geschichte und bildet den Ausgangspunkt für Fahrten an die Mosel und an die Saar, in die Eifel und den Hunsrück sowie in die Nachbarländer Luxemburg, Belgien und Frankreich. Triers Denkmäler sind steinerne Zeugen aus der Römerzeit, besonders die Porta Nigra hatte es uns angetan.

Wie bei allen Radwegen entlang eines Flusses ist das Steigungsniveau meistens sehr gering und man kann ganz entspannt am Ufer entlang fahren und wird nur ab und zu mal etwas höher in die Weinberge geführt. Diese Weinberge, die vielen kleinen Orte und Städtchen und natürlich die mächtigen Burgen und Schlösser prägen den Bereich zwischen Trier und Koblenz.

Muße für die FotografieEin kleiner Jachthafen

Unsere letzte Tour entlang diese schönen und langsam fließenden Flusses war gesegnet von strahlendem Sonnenschein, was natürlich immer das i-Tüpfelchen ist, wenn man 200km mit dem Fahrrad unterwegs sein will. Mit den Mountainbikes war das Gelände überhaupt kein Problem und die zwei Tage waren ein purer Genuss und ein entspanntes Fahren. Natürlich lässt sich die Strecke auch wunderbar mit einem Trecking-Rad befahren.

Die Mosel Still fließt sie dahin

Geplant waren zwei Tage Fahrt mit jeweils 100km Fahrstrecke. Das hört sich für manchen viel an, wenn man aber bedenkt, dass man den ganzen Tag Zeit hat, ist das gar nicht schlimm. Als Unterkunft diente uns eine kleine Pension auf halber Strecke, fahrradfreundlich, bequem und mit deftiger Verpflegung.

 Und überall Wein Ein Steg im Gegenlicht

Endlose Windungen des Flusses folgend kamen wir durch viele kleine Weinörtchen und überall konnte man Weinproben machen – aber lieber nicht beim Fahrrad fahren.

Wenn man sich ein wenig umschaut, dann findet man in den kleinen Ortschaften, auch etwas abseits gelegen, echte Restaurant-Perlen. Wir haben wirklich für kleines Geld ein üppiges und leckeres Mittagessen bekommen, ohne uns weit von der Hauptstraße entfernen zu müssen.

Eine alte Kirchenruine Die weiße Gefahr

Viele Burgen oder Ruinen haben wir gesehen, über die man eine eigene Serie verfassen könnte. Besonders beindruckend waren die Ruinen, die am Morgen durch den Nebel strahlten, während die Sonne langsam die Luft erwärmte. Ein beeindruckendes Schauspiel.

Morgendlicher Nebel lichtet sich Noch früh am Morgen

Genauso beeindruckend war eine Gruppe Schwäne, die uns am Morgen des zweiten Tages begegneten und wie man weiß, sind diese Tiere mit Vorsicht zu genießen. Also sind wir lieber abgestiegen, immer das Fahrrad zwischen Körper und Schwan.

Natürlich führte uns unser Weg auch durch das wunderschöne Tal bei Cochem mit der wohl berühmtesten Moselburg, dicht gefolgt von der Burg Eltz. Über Beide haben wir bereits in unserer Serie berichtet.

Burg Cochem Kurz hinter Cochem

Was waren das für zwei tolle Tage und dann kam Koblenz und das Ziel in Sicht. Ein toller Anblick, wenn zwei große Flüsse aufeinander treffen, wenn die Mosel in den Rhein mündet. Das Deutsche Eck ist ein unheimlich schöner Platz bei strahlend blauen und wolkenlosen Himmel, die Sicht auf das andere Rhein-Ufer und die Flüsse war hervorragend.

Das Deutsche Eck Vor dem Denkmal des Kaisers Wilhelm I.

Nach diesem gelungenen Abschluss traten wir die Rückreise nach Trier an, dieses Mal mit dem Zug.

Wollen Sie auch mal dabei sein? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder rufen uns an unter 02427-456667

www.FTB-Adventures.de

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  1. Gert Grün Permalink
    13. Januar 2011 15:11

    Sehr einfache aber übersichtliche Beschreibung. Für einen ersten Überblick reichen Text und
    Bilder vollkommen aus. Einhundert Kilometer am Tag möchten wir nicht runterradeln, teilen uns aber die Strecke in 4 Abschnitte, denn wie man an den Bildern feststellen kann, gibt es allerhand zu sehen (und natürlich schöne Einkehrmöglichkeiten). Der Bericht hat uns schon mal Appetit gemacht !

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