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Tag des offenen Vogelsang Kinos

22. März 2012

Die Burg Vogelsang hat seit Ihrem Spatenstich am 16. März 1924 viel Geschichte geschrieben und tut dies bis heute. Seit dem 1. Januar 2006 ist das Gelände wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und genauso lange wird daran gearbeitet, den Standort in seiner Vielfältigkeit zu erhalten und zu restaurieren. So wurde z. B. im September 2009 das Vogelsang Schwimmbad wiedereröffnet und jetzt im März 2012 das alte Kino, welches von den belgischen Streitkräften gebaut wurde. Ursprünglich sollte der Bau ein Hörsaal mit 1.400 Plätzen werden, wurde aber nie fertig gestellt, es ist auch viel besser, dass die Belgier ein Truppenkino daraus gemacht haben.

Vogelsang Kino Am 18. März 2012 fand jetzt der Tag des Vogelsang Kinos statt und man konnte sich ein Bild davon machen, wie es nach 1 Jahr Bauzeit jetzt aussieht. Im Rahmen einer Tagesveranstaltungen wurde eine Führung angeboten zum Thema “Kino und Architektur”, geleitet von Hr. Markus Ernst. Wer jetzt denkt, das Gebäude wäre komplett neu saniert, der irrt. Die äußere Fassade und vieles im Inneren wurde bewusst im alten Stil beibehalten. Besonders im Kinosaal konnte man das sehen. Die alten Sitzreihen sind genauso erhalten geblieben, wie die Bühne und viele kleine Details. Zum Glück, kann ich nur sagen.

Ich kannte die Räumlichkeiten noch aus der Zeit vor der Renovierung und der Kontrast zwischen Vorher und Nachher war … beträchtlich. Hier ein paar Eindrücke:

VorherNachher Erdgeschoss Foyer 

Vorher Nachher Tagungsbereich

Vorher Nachher

Vorher ein Innenhof Nachher ein überdachter Bereich

Im eigentlichen Kinosaal sah es noch aus, als wäre die Zeit in den 1950ern stehen geblieben, es war lediglich ein Bühnenaufbau vorbereitet für das anschließende Gemeinschaftskonzert.

Blick von obenModerne Technik für das Konzert Auch ganz oben hat man eine gute AkustikDie originalen Sitzreihen

Das war ein durchweg interessanter Tag und die Führung hat mir gut gefallen. Dieser Ort war wie immer eine Reise wert. Noch mehr Informationen, Grundrisse und Ansprechpartner findet man auch auf der offiziellen Internetseite.

Cycolonia 2012, im neuen Gewand und neue Location

14. März 2012

Wir haben viel erwartet von der Cycolonia 2012, nachdem es im vergangenen Jahr nicht wirklich sehenswert war und ich darf sagen, wir wurden nicht enttäuscht.

Bis 2011 fand die Messe am Rheinufer neben dem Schokoladenmuseum statt aber seit diesem Jahr gibt es einen neuen Veranstaltungsort, das EXPO XXI Gelände.

Fast 100 Aussteller, Forum- und Eventpartner präsentierten auf 7.000 m² Ausstellungsfläche Fahrräder und Zubehör aus den Bereichen Trekking- und Mountainbikes, Urban Bikes, Rennräder, E-Bikes & Pedelecs, mobile Familie & Bike Cargo, Biketuning & Spezialräder. Ganz besonders auffällig war, das wieder sehr viele Elektrobikes oder elektrisch angetriebene Gefährte vertreten waren.

Neben Fahrrädern und deren Zubehör wurde noch weit mehr geboten – Bikepolo auf einem abgegrenzten Bereich und einen Testparcours, auf dem man verschiedene Räder testen konnte.

Cycolonia 2012, Bikepolo auf einem abgegrenzten Bereich

Dazu gab es so einige Long Distance Biker, also Menschen die unglaubliche Touren mit dem Fahrrad bewältigt haben, 16.000 km von Bonn nach Japan – entlang der Seidenstraße, 720 Tage um die Welt, über 1000 km über den vereisten Baikalsee und noch vieles mehr und es war wirklich sehr interessant, mit Ihnen zu sprechen. 2011 hatten wir keinen dieser Reisenden gesehen und das war wirklich ein Verlust, umso erfreuter waren wir, dass die Veranstalter sich dessen besonnen hatten.

Natürlich darf hier nicht das Form und die verschiedenen Bühnenprogramme vergessen werden. in den zwei Messetagen wurde ein umfangreiches Programm geboten mit Reisevorträgen, Workshops, Vorträgen und Diskussionen.

Ebenfalls Teil des Rahmenprogrammes waren besondere Showacts, die nicht auf der Bühne sondern auf dem abgegrenzten Bikepolobereich stattfanden. David Schnabel z. B. In seinen Shows springt er im Einklang zur Musik vom Sattel auf den Lenker, hebt ab zum Handstand, dreht sich um die eigene Achse und fährt im Stehen weiter. Eine unglaubliche 3-minütige Show und man fragt sich unweigerlich, wie man die Schwerkraft und die Fliehkraft so austrickst. Wirklich beeindruckend und David Schnabel ist nicht umsonst mehrfacher Weltmeister im Kunstradfahren.

Ebenfalls Teil der Show und nicht minder beeindruckend war die Bike Trail Show. Das Trail Team Köln zeigte Stunts und Sprünge mit Ihren Bikes. Ob nur auf einem Rad oder von Podest zu Podest, alles sah so einfach aus und doch steckt viel Technik und noch mehr Übung dahinter. Alleine der Versuch, ohne Clic Pedale über eine 1 Meter hohe Hürde zu springen,

 

 

Livestream

Am Montag, den 19.03.2012 senden wir einen Livestream zur Cycolonia mit Videos, Informationen und Beiträgen. Nicht verpassen und hier klicken.

Jetzt bald online, unser FTB channel

8. März 2012

Wir haben uns gefragt, was kann man machen, um unseren Blog noch interessanter zu gestalten und wie kann man Aktionen und Berichte noch besser rüberbringen. Was wäre also, wenn es einen einfachen Weg geben würde, genau das zu tun?

Einen Bericht zu lesen und Bilder zu sehen, ist toll, aber wir haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, die das noch toppen kann, einen Livestream. Damit kann ein Event o. ä. live im Internet veröffentlicht werden und das sieht (noch) so aus. Schon bald gibt es hier mehr zu sehen.

FTB channel - Der Livestream

Auf unserer Facebookseite haben wir den Channel bereits eingebettet, im nächsten Schritt wird hier auf dem Blog eine eigene Livestream-Seite entstehen. Natürlich kann man den Livestream auch direkt anwählen und hier ansehen.

Wir sind also gespannt, was die Technik für Möglichkeiten bietet und welche Ideen wir dann verwirklichen können.

In den kommenden Wochen werden wir den ersten Beitrag veröffentlichen und danach in regelmäßigen Abständen live senden. Eine Vorankündigung erfolgt dann jeweils via Twitter und Facebook.

Testbericht Garmin 60SCx Navigationsgerät

29. Februar 2012

Garmin 60scx Zugegeben, ich bin ein Garmin Fan und ganz besonders für die 60er Serie. Zuerst habe ich das 60C genutzt, ein wirklich tolles Gerät. Wie das so ist, bleibt die Zeit nicht stehen und die technische Entwicklung geht weiter. Der Sprung vom 60 C zum 60SCx scheint klein, ist aber entscheidend.

Mit dem großen und gut ablesbaren Farb-Display und der guten Bedienbarkeit können wir dieses Gerät sowohl beim Wandern einsetzen, als auch auf Radtouren. Regen, Schnee, Stürze und Erschütterungen machen ihm nicht wirklich viel aus. Auch auf dem Motorrad haben wir das 60SCx schon erfolgreich eingesetzt, genauso wie zuvor das 60C. Mit dem entsprechenden Zubehör kann man es sowohl am Rucksack, als auch am Lenker von Rad und Motorrad gut und sicher befestigen. Hier gibt es keine Unterschiede zum Vorgänger oder zum aktuellen Nachfolger, dem GPSmap(R) 62, 62s, 62sc, 62st oder 62stc.

Garmin GPSmap 60SCx Navigationssystem Produkteigenschaften

Haupteigenschaften

Einsatzbereich: Außenbereich

Eingabemethode: Tastenfeld mit 9 beleuchteten Tasten

Gehäuse: robust, wasserdicht, IEC-60529 IPX7, eintauchbar bis 1 Meter für 30 Minuten

Arbeitstemperatur: -15°C bis +70°C

Navigationsfunktionen:

Wegpunkte: 1.000 mit Name + Symbol, zusätzlich MOB-Funktion

Routen: 50 umkehrbare Routen mit jeweils bis zu 250 Wegpunkten

Trackaufzeichnung: Zeit, Distanz, automatisch, zusätzlich TracBack™-Funktion, max. 10.000 Punkte im aktiven Log

Track-Speicher: 20 Tracks mit je max. 500 Punkten

Display

Display-Größe: 1.5 Zoll x 2.2 Zoll

Auflösungen: 160 x 240 Pixel, 256 Farben

System

Sonderfunktionen: Elektronischer Kompass, Trip-Computer, Geocache Feature, eingebauter barometrischer Höhenmesser, Routenberechnung, Routenaufzeichnung, Sehenswürdigkeiten (POIs), Wecker, Stoppuhr, Kalender, Sonne- und Mondkalender, Jagen und Fischen und diverse Spiele

Andere Eigenschaften

PC-Schnittstelle: USB

Kartenspeicher: Intern, ca. 56MB

Kartenslot für Micro-SD (Transflash) Karten

Spannungsversorgung

Batterien: 2x 1,5Volt AA Batterien oder 8-40 Volt extern

Lebensdauer: bis zu 20 Std.

Abmessungen

Gewicht: 0,2 kg (mit Batterien)

Sonstiges

Serie: Garmin GPSmap

Unser Fazit:

Positives:

  • Ein großes und gut lesbares Display

  • Robuste und wasserdichte Verarbeitung

  • Universeller Einsatz beim Wandern, Radfahren und auch auf dem Motorrad

  • Einfache Bedienung über die gut zugänglichen Tasten

  • Viele Features, wie Stoppuhr, Wecker, Geocaching

  • Direkte Auswertung des Höhenprofils in graphischer Darstellung. Es werden einem die maximal erreichte Höhe angezeigt, die Summe aller bewältigten Aufwärtshöhenmeter und die aktuelle Höhe

  • Endlich ein Gerät mit MicroSD-Steckplatz, damit ist der Platz für Kartenmaterial nicht mehr beschränkt und erweiterbar

  • Man kann mehr (20) Tracks speichern plus Aktiv-Log

  • Keine Empfangsschwächen mehr dank neuem und verbesserten Chipsatz; Empfänger: Sirf III, WAAS-/EGNOS-fähig

  • Keine Kontaktschwächen an den Batteriekontakten mehr. Das Gerät schaltet sich bei Stößen (z. B. beim Mountainbike fahren) nicht mehr aus

  • Einfaches Aufspielen von Tracks und Routen oder Bearbeiten mit der Software: MapSource

Negatives:

  • Teures Zubehör, 20Euro für eine Fahrradhalterung plus 10Eoro für die Schelle aus Kunststoff sind schon etwas teuer

Können wir dieses Gerät empfehlen?

Ein ganz klares JA. Die 60er Baureihe hat uns wieder in allen Bereichen, bei allen Einsätzen und auf jeder Tour überzeugt und nie im Stich gelassen. Für reine Bike-Touren wäre z.B. ein Garmin aus der Edge Serie vielleicht besser geeignet, denn hier werden GPS-Funktionen mit denen eines erstklassigen Bike-Computers mit Tacho vereint. Auch als Sportcomputer oder zur Leistungsdiagnose lässt sich dieses Gerät nicht einsetzen.

Mit diesem Gerät bekommt man ein robustes und zuverlässiges Navigationssystem für viele Anwendungen bei Sport, Freizeit und für viele Aktivitäten in freier Natur. Kartenmaterial gibt es auch reichlich, wenn auch zu stolzen Preisen aber die Qualität des Kartenmaterials hat großen Einfluss auf die Qualität des Unternehmens.

Kaufempfehlung?

Dieses Mal ein klares JA. Die Verbesserungen, die eingeflossen sind, haben mich rundum zufrieden gemacht. Besonders der neue Chipsatz, der eine deutlich Verbesserung in der Empfangsqualität gebracht hat und der microSD-Kartensteckplatz machen aus dem 60SCx ein optimales Gerät. Dazu kommt das Feature der direkten Höhenprofilanzeige mit Auswertung und die deutlich geringere Anfälligkeit gegen Stöße. Jetzt hält man ein Top Gerät in Händen.

Der einzige Wehrmutstropfen sind aber immer noch die Preise für Kartenmaterial und Zubehör. Immerhin, wenigstens gibt es alternative Kartenquellen.

Testbericht – Überschuhe von Carnac Sport

23. Februar 2012

Das Thermometer zeigt 1,3° C an, immerhin Plusgrade. Es hat geschneit und es ist kalt aber die Sonne scheint und der Himmel ist blau. Trotz allem, es ist Wetter zum Biken. Bei diesen Temperaturen muss man sich aber entsprechend anziehen. Neben den Händen sind es meistens die Füße, die sich schnell wie Eisblöcke anfühlen. Um die Füße zu schützen, trocken und einigermaßen warm zu halten, gibt es für Fahrradfahrer sogenannte Überschuhe.

Überschuhe sollen Wind und Feuchtigkeit fernhalten und somit dafür Sorge tragen, dass die Füße nicht so schnell auskühlen. Natürlich müssen sie auch schmutzabweisend sein, robust und eine gute Passform haben.

Bisher haben wir immer Überschuhe genutzt, die man von vorne über den Schuh ziehen muss. Diese Art ist schwer anzuziehen und bei dem ein oder anderen Paar haben wir schon eine Schlaufe abgerissen. Aus diesem Grunde haben wir uns jetzt für den Neopren Titanium Überschuh der französischen Firma Carnac entschieden.

Überschuhe von der Fa. CarnacVerstärkte FußspitzeFußschlaufe mit KlettverschlußSitz und passt   

Unser Testmodel ist ein Neopren Überschuh. Neopren ist ein mikrozelliger Gummirohstoff, der hier auf jeder Seite mit Jersey Stoff bedeckt ist, auf der Innenseite um das Anziehen zu ermöglichen und auf der Außenseite für mehr Festigkeit. Im Gegensatz zu allen getesteten Vorgängern, verfügt dieses Model über zwei Klettverschlüssen, einer unter dem Fuß und einer an der Ferse.

Unser Fazit:

Wir kennen den Unterschied zwischen fahren mit und ohne Überschuhe sehr genau und können sagen, dass diese Neopren Überschuhe ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Natürlich bekommt man auch mit Überschuhen früher oder später kalte Füße, hier aber merklich später. Die Füße bleiben trocken, sauber und sind nicht dem Wind ausgesetzt.

Positives:

  1. Wasserdicht
  2. Winddicht
  3. Leicht anzuziehen durch die beiden Klettverschlüsse
  4. Gute Passform am Fuß
  5. Gute Isolierung und geringer Wärmeverlust an den Füßen
  6. Leicht zu reinigen mit warmen Wasser
  7. Ordentliche Verarbeitung der Nähte

Negatives:

  1. Hier fällt uns nicht nennenswertes ein

Kaufempfehlung?

Ein klares JA. Qualität, Komfort, Material und letztlich das Preis- /Leistungsverhältnis haben uns überzeugt.

Deutscher Kinderhospiztag – Für uns eine neue Erfahrung

15. Februar 2012

Wie jedes Jahr fand am 10. Februar der alljährliche „Tag der Kinderhospizarbeit“ statt. Der Tag soll auf die Situation der Kinder und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, ihren Eltern und Geschwister aufmerksam machen und wir durften uns Dank einer Einladung selber ein Bild davon machen. Da wir aktuell eine Spendenaktion zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. organisieren, war es wichtig, mehr über die Menschen hinter den Kulissen, die Betroffenen, Schirmherren und natürlich über den Verein selber zu erfahren. Mehr über unsere Aktion finden Sie unter www.Stubai2012.de

Diese Veranstaltung sollte in der Öffentlichkeit Tabus brechen, die Themen über das Leben und Sterben der Kinder bekannt machen und über die Arbeit, die uns sehr bewegt hat, informieren.

Bundesweit wurde dieser Tag mit Feiern und Aktivitäten begangen. Wir waren in Köln am Altstatthafen auf dem Schiff „MS RheinEnergie“ und hier konnten wir sehen, mit wie viel Engagement viele Menschen diesen Verein ehrenamtlich unterstützen.

Programmablauf – So war der Abend…

1. Das Jazzensemble des Landespolizeiorchester spielte zum Einlass

Begrüßung durch Norbert Schmitz, Geschäftsführer

2. Begrüßung durch den Geschäftsführer Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG, Herr Norbert Schmitz, siehe Bild

3. Dialog “Schmetterlingskinder” mit Pamela und Gisbert Baltes

4. Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Elfi Scho-Antwerpes. Eine wirklich solidarische und emotionale Rede, hat uns gut gefallen.

5. Imagefilm Deutscher Kinderhospizverein e.V.

6. Margret Hartkopf las die Lebensgeschichte Ihrer Tochter Nadine, gestorben mit 25 Jahren

7. Musik und Gesang mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau

8. Talkthema “Bilanz und Ausblick des Deutschen Kinderhospizverein e.V.”

Pfarrer Franz Meurer und Kabarettist Jürgen Becker 9. Dialog mit Pfarrer Franz Meurer und Kabarettist Jürgen Becker, siehe Bild. Es gab also auch etwas zu lachen.

10. Begrüßung der Botschafter und Schirmherren

- Ralph Caspers, Autor und TV-Moderator der bekannten Kindersendungen "Die Sendung mit der Maus"

- Jens Nowotny, ehemaliger Fußball-Profi

- Heike Henkel, ehemalige deutsche Hochspringerin, Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin

Es gibt noch weitaus mehr Botschafter und Schirmherren, schauen Sie doch mal hier und hier. Sie werden eine Menge bekannte Namen finden.

Prinzengarde Köln

11. Kölner Dreigestirn aus dem vergangenen Jahr

12. Einmarsch und Auftritt der Prinzengarde Köln und des Kölner Kinder Dreigestirn 2012. Da war die Bühne wirklich brechend voll, siehe Bild.

13. Talkthema “Jeder kann was tun” mit Frau Gabriele Anna Mies als ehrenamtliche Mitarbeiterin, Peter und Jochen Schmitz von Schmitz und Nittenwilm und uns. Wir durften in einem kurzen Interview über unsere Aktion auf dem Stubaitaler Höhenweg zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. berichten.

Kölner Jugendchor St. Stephan14. Musik und Gesang mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau

15. Kölner Jugendchor St. Stephan, siehe Bild

16. Das Jazzensemble des Landespolizeiorchester spielte zum Abschluss

17. Stehempfang auf dem Oberdeck

 

Beim anschließenden Stehempfang konnten wir noch interessante Gespräche mit Mitarbeitern des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. und einigen Teilnehmern der Veranstaltung führen. Vielen Dank für diesen Abend.

Douglasienringe oder Riesennagetiere? Seltsame Spuren im Wald.

9. Februar 2012

DouglasienringelnDa ist man als Wanderer in der Eifel unterwegs und steht beispielsweise oben auf dem Kermeter und sieht plötzlich etwas, das die Aufmerksamkeit weckt.  Etwas Abseits vom Weg stehen große Bäume, an denen einen Meter über dem Boden ein breiter Ring der Rinde fehlt. Was ist denn hier passiert? Ein sauberer Schnitt, aber wozu und, wer war das? Biber? Wohl kaum. War es überhaupt ein Tier oder ein Mensch? Schon seltsam und plötzlich ist es so ruhig im Wald, kein Mensch mehr zu sehen. Habe ich da eben ein Knacken im Unterholz gehört? Es ist Winter, das Wetter ist grau und es gibt kaum Geräusche. Keine Vögel  sind zu hören und das kann einen Wald schon ganz schön unheimlich erscheinen lassen.

Dann, bei genauerer Betrachtung stellt man dann fest, dass nur Nadelbäume diesen Ring haben. Und, nur eine bestimmte Nadelbaumart weist diese Merkmale auf, die Douglasien oder auch Douglastannen genannt. Der Name deutet es schon an, die Douglasie (das klingt eher nach einer Blume) ist kein einheimischer Baum, nicht mal mehr ein Europäischer. Die Douglasie kann um die 60m hoch werden und wurde als schnell wachsender Baum vor ca. 200 Jahren von der Nordwestküste Nordamerikas nach Europa eingeführt und fühlt sich daher im Klima der Eifel so richtig wohl. Das hat natürlich nicht nur Vorteile, wie immer, wenn fremde Arten in eine neue Region gebracht werden. Die Douglasie vermehrte sich so stark, dass heimische Bäume, wie die Eiche verdrängt werden.

Um also eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden 10 % der Douglasienstämme geringelt, heißt, die Rinde wird kurzerhand kreisrund entfernt, wodurch die Leitungsbahnen des Baumes unterbrochen werden. Durch diese einfache Maßnahme stirbt der Baum dann innerhalb von drei Jahren ab.

Glück also für alle Wanderer, Ihr braucht euch nicht dauernd umzudrehen, aus Angst vor einem Riesenbiber, der Förster wars.

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