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Winterwanderung im Hohen Venn

21. Januar 2010

Wanderung von der Robertviller Talsperre zum Warchehang und durch das Warchetal. Wendepunkt und zugleich einzige Einkehrmöglichkeit ist der Campingplatz bei Bevercé.

Anfahrt zum Start- und Zielpunkt der Wanderung
Anfahrt zum Start- und Zielpunkt der Wanderung

Dieser Rundwanderweg ist ca. 17 km lang und dauert 4 – 5 Stunden. Man muss etwa 600 Höhenmeter überwinden wobei im Steilhang über der Warche (so heißt der Fluß) ein häufiges und zum Teil kräftiges Auf und Ab das Wanderniveau hoch hält.

Als Wegmarkierung gilt eine weiß/rote Kennzeichnung für den Hauptwanderweg und zusätzlich “M1”.

Je nach Witterung sind hier hohe Wanderschuhe mit gutem Profil zu empfehlen.

Startpunkt der WanderungDas Warchetal ist ein bemerkenswertes Landschafts- und Naturdenkmal. Die Warche hat sich ab Robertville in die Südflanke der Vennhochebene tief eingeschnitten und im Laufe der Zeit ein V-förmiges Tal mit steilen Hängen gebildet. Das zwischen der Talsperre und der Burg Reinhardstein liegende Naturgebiet wurde als besonders schützenswert eingestuft. Der linke Nordhang besteht unter anderem aus einer Ahornwaldschlucht, etwas weiter trifft man auf dem selben Hang eine sehr unterschiedliche Vegetation an: sie besteht aus Eichen- und Birkenmischwald, an dessen Fuß Waldbeeren und kleine Blumen mehr schlecht als recht zwischen den Felsen gedeihen. Zu den Felsvorsprüngen gehört auch der bekannte „Nez de Napoléon“ (Napoleons Nase).

Die Burg Reinhardstein liegt direkt zu Anfang dieser Wanderung vor einem und  taucht manchmal recht spontan aus dem Nebel auf. Sie liegt hoch über dem Warchetal und wurde 1354 von Reinhard von Weismes errichtet, dessen Nachkommenschaft 1430 erlosch. Das Innere der Burg ist reichlich mit Mobiliar, Gemälden und Rüstungen versehen. Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich (Tel.: 080/446868). Der Wasserfall am Fuße der Burg gilt Burg Reinhardstein im Nebelals der höchste Belgiens (60 m).

Unser Wanderung durch dieses wunderschöne Tal war bei kalten Temperaturen ein tolles Erlebnis. Bei Nebel und feuchter Witterung hat diese Gegend einen besonderen und irgendwie unheimlichen Charme. Es sind auch nur wenige andere Wanderer oder Gruppen unterwegs, sodass man die Schönheit, die Stille ganz aufnehmen kann.

Nach ein paar Stunden in der Natur und etwas warmen zu Trinken war das ein wirklich gelungener Tag.

Es beginnt steil Viel Nebel und kalte Temperaturen

Fest verwachsenes Schild Ein wasserreiches Tal

Das war ganz sicher eine Wanderung, die wir irgendwann wiederholen werde.

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One Comment leave one →
  1. Tom & Andi permalink
    24. Januar 2010 20:12

    Hey brother,
    diese schöne Tour haben wir ja schon zusammen gemacht. Das Tal ist wunderschön und am Zeltplatz kann man sich prima das Zelt mit einer Gaslampe kaputt machen 😀 Diese Wanderung sollten wir unbedingt noch einmal mit Deinem dicken Bruder zusammen machen! Abends ein Bierchen zischen, Darten, Zelten, gut aussehen, wir Drei eben 😉 Klingt beinahe wie eine Liebeserklärung oder?
    Macht halt Laune…
    Tom

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