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Der Wildnis-Trail in vier Etappen

5. Februar 2010

ÜbersichtskarteÜber 400 Wanderer und das Fernsehen des WDR wollten am 13. Oktober 2007 bei der offiziellen Eröffnung des Wildnis-Trails dabei sein. Im Newsletter November 2007 des Nationalparks Eifel wurde darüber berichtet.

Der Wildnis-Trail ist ein ca. 85 km langer Fernwanderweg und lässt sich in 4 Tagesetappen einmal quer durch den einzigen Nationalpark in NRW erwandern. Von Monschau-Höfen im Süden bis Hürtgenwald-Zerkall können Sie auf teils sehr anspruchsvollen Strecken sämtliche Landschaften des Nationalparks erleben. Die Narzissen-Wiesen und Nadelwälder im südlichen Teil, die Talsperren- und Flusslandschaften im Herzen des Gebietes, das weite Grasland und die Hochebene des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang und die naturnahen Laubwälder im Norden des Nationalparks. Der Wildkatzenkopf weist Ihnen den Weg.

Der Wildkatzenkopf

1. Etappe

Die erste Etappe ist ca. 24,7 km lang und führt vom Nationalpark-Tor Monschau-Höfen nach Simmerath-Einruhr. Sie wandern zuerst zur Perlenbachtalsperre, dann durch das Fuhrtsbachtal hinauf zum Feuerwachturm und vorbei an Erkensruhr bis nach Einruhr am Obersee. Im Frühjahr ist dieses Stück besonders schön, denn dann ist die Zeit der Narzissenblüte. Außerdem erleben Sie den abenteuerlichen Höhenpfad bei Hirschrott.

Höhnprofil Höfen nach Einruhr

2. Etappe

Die zweite Etappe ist ca. 20,5 km lang und führt von Simmerath-Einruhr über das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang nach Schleiden-Gemünd. Nehmen Sie sich Zeit zur Besichtigung des Besucherforums Vogelsang und nutzen Sie die Gelegenheit, einen Einblick in die militärische Vergangenheit Vogelsangs zu erhalten. Auf dem 485 m hohen Modenhübel bietet sich Ihnen ein grandioser Rundblick, bevor der Weg anschließend wieder runter ins Urfttal und nach Gemünd führt.

Höhnprofi Einruhr nach Gemünd

3. Etappe

Die dritte Etappe ist ca. 22,4 km lang und führt Sie von Schleiden-Gemünd bis nach Heimbach, quer durch den Kermeter. Diese Etappe ist von Laubwäldern geprägt, die sich hier auf einer Fläche von ca. 33 km² erstrecken. Sie wandern entlang des Uftstausees, hinauf nach Wolfgarten und dann in Richtung Abtei Mariawald, dem einzigen Trappistenkloster in Deutschland. Von dort aus geht es dann wieder bergab nach Heimbach, dem Etappenziel.

Höhnprofi Gemünd nach Heimbach

4. Etappe

Die vierte Etappe ist ca. 17,7 km lang und lässt sich relativ einfache bis nach Hürtgenwald-Zerkall wandern. Der Hetzinger Wald mit seinen knorrigen Eichen und das Schliebachtal, das einen jedes Frühjahr mit seiner Blumenpracht erstaunt, wird Ihnen gefallen.

Höhnprofil Heimbach nach Zerkall

Wollen Sie den ganzen Weg gehen oder nur einzelne Etappen? Wie helfen Ihnen gerne bei der Organisation Ihres Wildnis-Trail – Erlebnisses.

Wir helfen bei:

  • notwendigen Unterlagen und GPS-Daten
  • Übernachtungsmöglichkeiten
  • Rücktransport mit Bus und Bahn
  • Karten und Bücher zum Wildnis-Trail

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Literatur und Karte zum Wildnis-Trail sind im Buchhandel sowie in allen Nationalpark-Toren erhältlich.

Wanderführer „Der Wildnis-Trail im Nationalpark-Eifel“

Der ThemenTouren Reiseführer (Band 3) beschreibt den Wildnis-Trail inkl. interessanten Informationen zu Sehenswürdigkeiten, geschichtlichen Hintergründen der Orte nahe des Wildnis-Trails und Ausflügen in die Umgebung. (Preis: 12,95 Euro, ISBN: 978-3-7616-2154-7)

Nationalpark Karte – Wandern, Radfahren, Reiten

Karten-Nr. 50 des Landesvermessungsamtes NRW und zugleich Nr. 50 des Eifelvereins. Maßstab 1:25.000, Preis: 10,00 Euro; ISBN 978-3-921805-51-0

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One Comment leave one →
  1. Annemie und Gerhard permalink
    12. Februar 2010 11:37

    Wir sind die Etappe von Höfen nach Einruhr gegangen.Landschaftlich wirklich ein Traum,sehr anspruchsvoll aber empfehlenswert. Leider hatten einige Sammler die Wegmarkierungen geklaut,so war die Richtung manchmal unklar.
    Trotzdem: Auf gehts !
    Annemie

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