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Mit dem Rad von Aachen nach Luxemburg

25. Februar 2010

Die Eifelregion ist ein wunderschönes Fleckchen Erde und liegt im Westen Deutschlands. Südlich von Aachen und Köln erstreckt sich die Nordeifel, im Westen die Ahreifel mit dem Rhein als Grenze, im Süden die Süd- und Moseleifel mit der Mosel als Grenze und mitten drin die Vulkaneifel.  Natürlich gibt es noch mehr Regionen, wie die Rur-Eifel, Schnee-Eifel u.v.m. Diese Region berührt die Bundesländer Nordrhein Westfalen und Rheinland Pfalz, im Osten reicht Sie bis Belgien (Nationalpark Hohes Venn) und Luxemburg.

Um buchstäblich mehr über unsere Heimat zu erfahren, haben wir uns aufgemacht und sind von Aachen nach Luxemburg gefahren. Mit dem Mountainbike und einem Einrad-Anhänger wurde das eine Wochenend-Tour von ca. 200 km. Gestartet sind wir Samstags mit dem Ziel “Weiswampach” und zurück ging es dann wieder am Sonntag.

Das Ziel Weiswampach
Das Ziel Weiswampach

Die Tour führte zuerst in Richtung Eupener Talsperre, die wir vom Vennkreuz aus großzügig umrundet haben. Über wenig befahrene Wege ging es weiter in Richtung “Haus Ternell”, dem Naturzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Elsenborn, Bütgenbach und St. Vith.

Einsame Wege Gut bepackter Anhänger

Mit vollgepackten Anhängern war diese Tour ein wahres Erlebnis, die wunderschöne Natur, durch die wir fuhren, gepaart mit gutem, wenn auch kaltem Wetter, machte diesen Tag perfekt. An Anspruch fehlte es auch nicht, es waren genug Steigungen dabei, die durch das Gewicht an der Hinterradachse noch mal etwas mehr an Bedeutung bekommen haben. Aber genau so wollten wir es ja haben und irgendwann kam dann auch die Grenze nach Luxemburg. Völlig unspektakulär war man plötzlich nicht mehr in Deutschland. Luxemburg war kein unbekanntes Land, schon einige Motorradtouren sorgten für gute Erinnerungen und so ging es entspannt bis zum Campingplatz. Es war fast dunkel und höchstens noch 500 m vom Ziel entfernt, da passierte doch noch die Panne, ein Plattfuß. An sich kein großer Akt aber im halbdunkeln eine Schlauch zu wechseln, geschweige denn das Loch zu finden und zu flicken war doch schwerer, als man glaubt. Letzteres hat dann gar nicht funktioniert.

Grenze nach Luxemburg

Der nächste Tag bescherte uns für die Rückreise bestes Regenwetter. Über Nacht hatte es sich eingeregnet und es versprach einen feuchten Start. Jetzt machten sich gute Klamotten richtig bezahlt. Wenn man nicht kalt hat und nicht nass wird, dann macht eine Fahrt durch Regen schon wieder Spaß.

Nasser Start Der Regen hört nicht auf

Die Strecke zurück führt uns nicht durch St. Vith, sondern durch Malmedy, eine wirklich schöne kleine Stadt im Herzen der Ardennen mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer bewegten Geschichte. Von hier aus haben wir dann einen großen Bogen durch das Hohe Venn gefahren in Richtung Eupen und wieder zurück nach Aachen. An der deutsch/belgischen Grenze haben wir dann noch einen Sonnenuntergang erlebt, den man sonst nur von “besonderen” Orten erwartet hätte. Da sieht man aber, dass die schönen Dinge nicht immer in der Ferne zu finden sind.

Marktplatz von Malmedy Unsere Anhänger

Im Hohen VennEinmaliger Sonnenuntergang 

Lassen Sie sich doch auch mal führen:

www.FTB-Adventures.de

oder

kontakt@ftb-adventures.de

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