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Cycolonia – Das war die Messe

1. April 2010

Das war sie also, die erste Cycolonia, die Publikumsmesse rund ums Rad. Hier ging es ums Fahrrad, Rad-Touristik, Outdoor und Zubehör und vieles mehr.

Das Sport & Olympiamuseum Köln

Die Cycolonia war eine überschaubare Messe, die im Sport & Olympiamuseum Köln – Rheinauhafen vom 27.03. – 28.03.2010 stattfand. Nur wenige Hallen, ein Außenparcours und das Dach standen zur Verfügung, was der Qualität aber nicht schadete. Ganz im Gegenteil, denn es war angenehm sich zu informieren und durch die Hallen zu schlendern.

Halle Outdoor und Zubehör Halle Outdoor und Zubehör

Es gab viel Interessantes und manchmal Außergewöhnliches zu sehen. Es gab Mountainbikes und Rennräder, Elektrobikes, Trecking-Bikes, Tandems und Falträder, exotische Sonderbauten und Rahmenhersteller, Long-Distanz Biker, die über Ihre Touren sprachen, Vorträge von grenzgang.de, Informatives zu Reisezielen weltweit, Zubehör wie Zelte, Taschen und Anhänger und, und, und.

Das sogenannte Konferenz-Bike Das Bike zum Mitrudern

Mal was anderes Exklusiver Fahrradrahmen

Klapprad neuester Generation So klein kann ein Fahrrad sein

Ein Traum aus Carbon Das neue Scorpion von Low-Rider.de

Das, was uns aber den meisten Spaß bereitete, waren die Außenbereiche. Auf dem Dach konnte man auf Kunstrasen den Polo-Bikern beim Spiel zusehen. Extra umgebaute Räder ohne Schnick-Schnack werden dafür genutzt, schnell, wendig und ohne Schaltung oder Bremsen. Das sieht einfach aus, einen kleinen Kunststoffball vom Fahrrad aus zu kontrollieren und dabei noch Tore zu schießen, ist sicher deutlich schwerer. Balance, Körperbeherrschung und ein gutes Gefühl zum Bike sind hier ganz besonders wichtig. Anfänger und Ungeübte durften sich hier einmal versuchen und irgendwie sah das dann auch aus, als wenn man doch mehr Übung braucht. 3er – Teams haben dann um Tore gekämpft.

Polo-Biker auf dem Dach Gar nicht so einfach

Unser Highlight war aber ganz sicher der Testparcours, den man draußen aufgebaut hatte. Ein ca. 50 – 80m langes und 10m breites Areal mit Tunneln, Rampen und sogar einer kleinen Steilkurve waren vorbereitet, damit die Besucher verschiedenste Fahrradmodelle testen konnten und genau das haben wir ausführlich getan.

Noch war alles leer Tunneldurchfahrt - also Kopf einziehen

Zuerst wollten wir Liegefahrräder testen und die gab es auch in verschiedensten Variationen. Von der Bauart unterschiedlich mit 2 Rädern vorne und 1 Rad hinten oder umgekehrt. Dann natürlich die Standard – Liegeräder mit je einem Rad vorne und hinten, die deutlich schwerer im Gleichgewicht zu halten waren. Das lag wohl an der ungewohnten Sitzposition und dem hohen Schwerpunkt. Die 3-rädrigen Räder hingegen waren echte Spaßgeräte mit denen man richtig flott durch die Kurven fahren und schnelle Wendemanöver durchführen konnte. Je nachdem, ob vorne oder hinten 2 Räder waren, hatte das Einfluss auf den Wendekreis und Ausbrechen über die Achse. Ganz besonders in der Steilkurve musste man daran denken. Jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß beim Testen und Probe fahren.

Mit Schwung über die Rampe Vorsicht in der Steilkurve

Vorsicht bei der Durchfahrt Wenden auf der Stelle

Testfahrt mit dem Scorpion
Aus der Fahrerperspektive

Weitere Testobjekte war noch ein Elektro-Bike, das bis zu 42km/h schnell wurde und ein Tandem. Elektro-Bikes sind sicher eine tolle Sache, gerade im Stadtverkehr oder für Menschen mit Beeinträchtigung, machen diese Räder Sinn. Für Mountainbiker wie uns sind sie aber keine wirkliche Alternative.

Wer schon mal ein Tandem gefahren hat, weiß um die Schwierigkeit, diese Sportgeräte zu fahren. Gleichzeitig anfahren, Gleichgewicht halten und mit Überlänge Kurven fahren. Das kann ganz schön wackelig werden und das wurde es dann auch. Unser Fazit hier, es braucht etwas Übung aber ist man erst mal ein eingespieltes Team, kann man mit einem Tandem schnell und sportlich unterwegs sein, sodass auch der gemeinsame Wiegetritt kein Problem mehr darstellt. Für eine Tour eine gute Alternative, zumal es auch Tandems gibt, bei denen der Vordermann liegt, tritt und nicht lenkt und der Hintermann gerade sitzt, tritt und lenkt. Diese Geräte haben wir bei den Long-Distanz Ridern gesehen, wo bei einem Paar der Vordermann blind war – Respekt.

Im nächsten Jahr gerne wieder.

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