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Testbericht Garmin 60C Navigationsgerät

22. April 2010

GPSmap 60C Immer zu wissen, wo es lang geht, eigene Tracks aufzeichnen, Routen anderer nachzufahren oder nachzuwandern, Geocaching oder als Trainingscoach, die Daten aus dem All werden für immer mehr Menschen interessant. Diese mittlerweile erschwingliche Technik hat einen enormen Zulauf, den sie lässt eine Positionsbestimmung auf wenige Meter genau zu. Bei dieser sogenannten 3D – Bestimmung sind Daten von mindestens 4 Satelliten notwendig und ein ungehinderter Kontakt für einen optimalen Empfang. Wolken, Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben stören den Empfang nicht, Fels, Beton, Holz oder Metall hingegen blocken die Signale ab. Auch in engen Schluchten oder unter einem dichten Blätterdach kann die Verbindung im Extremfall abbrechen.

Für unsere Tour Planungen und Durchführungen standen wir von FTB-Adventures vor der Frage, welches GPS-Gerät für unsere Einsätze das Beste wäre. Es gibt eine reiche Auswahl an Herstellern und Gerätetypen, wobei die Fa. Garmin sicher eine führende Position einnimmt. Von Basisgeräten über Allround-Talente, von Edelmodellen bis zu Multifunktionsgeräten gibt es eine Vielzahl an Geräten. Dazu kommen noch spezielle Fahrrad-Systeme oder Trainingsgeräte, natürlich auch wieder für Einsteiger und Profis.

Natürlich sind bei der Entscheidung auch Bedienung und Größe des Displays ein wichtiger Punkt. Das Model „Oregon“ von Garmin hat z.B. den Hauptbedienknopf auf der linken Geräteseite angebracht, was für Rechtshänder dazu führt, dass man mit der eigenen Hand das Display versperrt.

Letztlich haben wir uns für einen wahren Alleskönner entschieden, ein Gerät für Anspruchsvolle, das GPSmap60C von Garmin. Mit dem großen und gut ablesbaren Farb-Display und der guten Bedienbarkeit können wir dieses Gerät sowohl beim Wandern einsetzen, als auch auf Radtouren. Regen, Schnee, Stürze und Erschütterungen machen ihm nicht wirklich viel aus. Auch auf dem Motorrad haben wir das 60C schon erfolgreich eingesetzt. Die Bedienung mit Handschuhen ist zwar schwierig und Abbiegehinweise in Form eines Piepen hört man auch nicht wirklich, wenn man aber aufmerksam ist und das Gerät beobachtet, hat man auch auf dem Motorrad einen verlässlichen Führer. Mit dem entsprechenden Zubehör kann man es sowohl am Rucksack, als auch am Lenker von Rad und Motorrad gut und sicher befestigen.

Halter für Fahrräder

Garmin GPSmap 60C Navigationssystem Produkteigenschaften

Haupteigenschaften

Einsatzbereich: Außenbereich

Eingabemethode: Tastenfeld mit 9 beleuchteten Tasten

Gehäuse: robust, wasserdicht, IEC-60529 IPX7, eintauchbar bis 1 Meter für 30 Minuten

Display

Display-Größe: 1.5 Zoll x 2.2 Zoll

Auflösungen: 160 x 240 Pixel, 256 Farben

System

Sonderfunktionen: Kompass, Trip-Computer, Geocache Feature, eingebauter Höhenmesser, Routenberechnung, Routenaufzeichnung, Sehenswürdigkeiten (POIs), Wecker, Stoppuhr, Kalender, Sonne- und Mondkalender, Jagen und Fischen und diverse Spiele

Andere Eigenschaften

PC-Schnittstelle: USB

Kartenspeicher: Intern, ca. 56MB

Spannungsversorgung

Batterien: 2x 1,5Volt AA Batterien oder 12V Adapterkabel

Lebensdauer: bis zu 30 Std.

Abmessungen

Gewicht: 0,2 kg (mit Batterien)

Sonstiges

Serie: Garmin GPSmap

Unser Fazit:

Positives:

  • Ein großes und gut lesbares Display
  • Robuste und wasserdichte Verarbeitung
  • Universeller Einsatz beim Wandern, Radfahren und auch auf dem Motorrad
  • Einfache Bedienung über die gut zugänglichen Tasten
  • Viele Features, wie Stoppuhr, Wecker, Geocaching
  • Man kann 15 Tracks speichern plus Aktiv-Log
  • Einfaches Aufspielen oder Bearbeiten mit der Software: MapSource

Negatives:

  • Keine direkte Auswertung des Höhenprofils, das kann aber später am PC gemacht werden.
  • Kein MicroSD-Steckplatz, damit ist der Platz für Kartenmaterial beschränkt und nicht erweiterbar.
  • Empfangsschwächen
  • Manchmal kommt es zu Aussetzern, das Gerät schaltet sich aus. Wir haben festgestellt, dass das in der Regel an Kontaktproblemen zu den Batterien liegt. Reinigt man die Kontakte regelmäßig, hat man aber kaum Probleme.
  • Teures Zubehör, 20Euro für eine Fahrradhalterung plus 10Eoro für die Schelle aus Kunststoff (siehe Bild oben) sind schon etwas teuer

Können wir dieses Gerät empfehlen?

Ein ganzklares JA. Die 60er Baureihe hat uns in allen Bereichen, bei allen Einsätzen und auf jeder Tour überzeugt und nie im Stich gelassen. Für reine Bike-Touren wäre z.B. ein Garmin aus der Edge Serie vielleicht besser geeignet, denn hier werden GPS-Funktionen mit denen eines erstklassigen Bike-Computers mit Tacho vereint. Auch als Sportcomputer oder zur Leistungsdiagnose lässt sich dieses Gerät nicht einsetzen.

Für unsere Einsätze zu Fuß und mit dem Rad haben wir das Gerät schon 1000de Km durch Europa getragen und gefahren, ob in Schottland oder Norwegen, in der Eifel oder in einer Großstadt, dieses Gerät macht Spaß. Manchen mag die Antenne stören, wir hatten daran allerdings nichts auszusetzen. Mit diesem Gerät bekommt man ein robustes und zuverlässiges Navigationssystem für viele Anwendungen bei Sport, Freizeit und für viele Aktivitäten in freier Natur. Kartenmaterial gibt es auch reichlich, wenn auch zu stolzen Preisen aber die Qualität des Kartenmaterials hat großen Einfluss auf die Qualität des Unternehmens.

Kaufempfehlung?

Grundsätzlich auch hier wieder ein klares JA, aber wir würden empfehlen, die Nachfolgemodelle zu kaufen. Das 60CSx Model verfügt über einen besseren Chipsatz und erreicht damit eine bessere Empfangsqualität, hat einen microSD-Kartensteckplatz, elektronischen Kompass und barometrischen Höhenmesser. Damit lässt sich jederzeit die bereits gefahrenen oder gegangenen Höhenmeter anzeigen und das Höhenprofil grafisch anzeigen.

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One Comment leave one →
  1. 9. Juli 2010 22:21

    It is always great to share the innovative ideas with others on our demand.That is the main way for the people to know about the good types of techniques to equip it.

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