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Kostenlose Wanderung und Führung

21. Oktober 2010

FTB-Adventures hat eingeladen

Wie im Vorfeld angekündigt, haben wir am Sonntag, den 17.10.2010 eine geführte Wanderung durch die Rureifel mit einer 90 minütigen Führung auf Burg Vogelsang durchgeführt.

Trotz des feuchten Wetters und des Nebels, der eine Fernsicht leider zunichte machte, sind wir um 10:30 Uhr von Einruhr aus gestartet.

Höhenprofil Die ersten 6 km führten entlang des Ufers vom Obersee und hier konnte man sich erst mal einlaufen, denn die große Steigung lag ja noch vor uns. Bei dem Wetter waren auch nicht viele Wanderer unterwegs und so ließen sich die Natur und die klare und kalte Luft genießen. Man konnte zwar nicht so weit über den See blicken und auch nicht die Spiegelung der Hügel auf der anderen Seite des Sees bewundern, trotzdem gab es im Wald eine herbstliche Stimmung von fallenden Blättern und Stille.

So kann es bei schönem und sonnigen Wetter aussehen…

Das Stück von der Urft Talsperre bis hoch nach Wollseifen forderte dann die Wanderer und manch einer musste sich die Jacke ausziehen, denn spätestens jetzt wurde es jedem warm. Durch den Wald und in vielen Kurven und später über freies Gelände ging es 3,5km steil bergan. Durch den Nebel konnte man leider die Burg Vogelsang nicht sehen und auch der Ort Wollseifen tauchte nur schemenhaft auf. Jetzt noch mal kurz aber steil bergab und auf der anderen Seite wieder hoch und wir waren auf Burg Vogelsang. Absolut pünktlich, denn um 13:30 Uhr sollte die Führung stattfinden. Im Angebot gab es eine sogenannte Plateau-Führung und wir hatten einen guten Referenten, der die Geschichte dieses Ortes gut vermitteln konnte. Wir haben viele alte Bilder gesehen, jede Menge Interessantes erfahren und durften in verschiedene Gebäude rein. Besonders interessant war das alte Kino, das von den Belgischen Streitkräften gebaut wurde. Nostalgie der 60er Jahre begegnete uns aber etwas war wirklich erstaunlich; die Akustik. An der untersten Reihe konnte man ganz leise etwas sagen und trotzdem konnte man in der obersten Reihe noch alles verstehen. Nicht schlecht für einen Raum, der 800 Personen Platz bietet und durch diese Akustik völlig ohne Technik auskommt. Die 90 Minuten gingen viel zu schnell vorbei aber jeder konnte noch etwas Neues erfahren und hat ganz persönliche Eindrücke von diesem Ort mitgenommen.

Und so sieht es bei Nebel aus…

Nach einer Pause und einer warmen Mahlzeit folgte dann der Rückmarsch. In einem leichten Schlenker wanderten wir zurück nach Wollseifen und statteten der Kirche einen Besuch ab. Diese Kirche ist wohl das einzige ursprüngliche Gebäude aus der Zeit, als das Dorf geräumt werden musste und kann mittlerweile restauriert von Besuchern besichtigt werden. Nur wenige Bänke und eine interessante Form eines Kreuzes findet man im Innenraum, mehr nicht.

Von hier aus führt der Weg fast nur noch bergab bis Einruhr. Die Dreiborner Höhe lag vor uns und wer hier schon mal wandern war, weiß diese Weite zu schätzen. Es ist schwer in Worte zu fassen, welchen Eindruck diese Hochebene auf einen macht und wie schön diese Landschaft ist. Leider blieb uns diese Sicht vergönnt, denn der Nebel begrenzte die Sicht auf 50 Meter. Trotzdem oder vielleicht gerade wegen des Nebels, hatte dieser Abschnitt etwas Kribbelndes und Mystisches an sich. Nach einigen Kilometern sind wir dann in den Wald abgebogen und haben die Dreiborner Höhe verlassen. Durch Buchen- und Eichenwald führte dieser Weg dann direkt runter bis Einruhr in den Ort und zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Schade, dass das Wetter nicht ganz mitgespielt hatte, denn es war kalt und nass aber trotzdem war es eine tolle Wanderung voller Eindrücke und Begegnungen. Wir haben einiges gelernt und nette Menschen kennen gelernt – also ein guter Tag.

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