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Wanderopening in Rurberg am 22.04.2012

26. April 2012

Das war es also, zum dritten Mal haben die drei touristischen Arbeitsgemeinschaften Nordeifel Tourismus GmbH, Rureifel-Tourismus e.V. und Monschauer Land Touristik in Kooperation mit dem Nationalparkforstamt Eifel und dem Eifelverein am 22. April 2012 ein großes Wanderopening zur offiziellen Eröffnung der Wandersaison 2012 veranstaltet. Zentraler Veranstaltungsort war in diesem Jahr der Ort Rurberg.

Wie jedes Jahr gab es wieder ein breites Rahmenprogramm, in dem jeder Interessierte etwas für sich finden konnte und trotz des Aprilwetters, dass die Teilnehmer mit Sonne, Regenschauern, etwas Graupel und Wolken begleitete, war auch die Wanderopening 2012 ein Erfolg. Dem Namen entsprechend wurden Stern- und Rundwanderungen angeboten und wir haben uns einer Sternwanderung angeschlossen.

St. Mokka in SchmidtUm 10:30 Uhr startete unsere 23-köpfige Gruppe unter  Führung eines zertifizierten Waldführers in Schmidt. Von der Kirche, die im Volksmund “St. Mokka” genannt wird, sollte uns unser Weg entlang alter Schmugglerpfade und der Bachtäler Höhenroute führen. Zum Einstand bekamen wir die Geschichte der Kirche und deren Namensgebung erzählt und im Laufe der Wanderung noch die ein oder andere Geschichte und wir alle hörten gespannt zu, denn gerade die alten Erzählungen sind sehr spannend.

 

Der Schmugglerweg Nr. 60 Alte Bunkeranlage

Mit einem Waldführer unterwegs zu sein hat den großen Vorteil, an abseits gelegene Stellen zu gelangen, die man sonst wahrscheinlich nicht finden würde. So z. B. haben wir mitten im Wald und abseits der Wege alte Bunkeranlagen gesehen, die zu Zeiten des Westwalls und der Schlacht im und um den Hürtgenwald von deutschen Truppen besetzt waren. Gerade diese alten Geschichten unserer Heimat finde ich so unglaublich interessant und es ist immer schwer, sich vorzustellen, was hier in den Wäldern los war.

Neben Geschichtenerzähler sind die Waldführer auch immer ein Quell an Wissen rund um den Nationalpark, Flora und Fauna. Hier kann man noch viel über die Natur, Pflanzen und Bäume oder Spuren, die Tiere hinterlassen lernen. Es ist also mehr als nur eine Wanderung, es ist mehr eine Exkursion, ein Mix aus Wandern und unterhaltsamen Geschichten und viel Wissenswertem. Auch Einheimische können immer noch was lernen und das ist wirklich toll.

 Teilweise sehr steile Wege Blick auf Rurberg

Nach etwas mehr als 10 Km wurde unsere Gruppe noch mal kurz geduscht, bevor bei Rurberg die Sonne wieder rauskam. Der April hat seinem Namen alle Ehre gemacht aber ich denke, das hatte jeder erwartet und es hatte keinem wirklich etwas ausgemacht.

Im Gespräch mit Ralf Kramp (links)

In Rurberg am Nationalparktor war eine Bühne aufgebaut, hier fand das Unterhaltungsprogramm statt hier wurde Musik gespielt, Interviews geführt und durch den Nachmittag geführt. Außerdem gab es verschiedenste Infostände und Anbieter rund ums Fahrrad, Pedelec- und Segwaytouren, die ja ebenfalls buchbar waren. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, ohne wäre so eine Veranstaltung ja gar nicht denkbar. Das Nationalparktor war geöffnet und lud förmlich ein, in den Angeboten der Region zu stöbern oder sich die Ausstellung anzusehen.

Krimilesung mal anders Ein kleines Highlight war der Krimispaziergang mit Ralf Kramp, einem bekannten Eifelkrimiautor. Sehr sympathischer Mann, der mit einer Gruppe im Schlepptau den Eiserbachsee umrundete und alle 100 m seine Geschichte weiter erzählte bzw. vorlas. Eine Kurzgeschichte, die, wie sollte es anders sein, mit zwei Toten endete. Ich glaube, die Geschichte hieß “Uschi, mein Schätzelein” und ich bin mir sicher, niemand der Anwesenden hat geahnt, wie diese enden würde. Wir haben oft gelacht und wurden abschließend noch mit einer zweiten, noch kürzeren Kurzgeschichte belohnt; “Das letzte Süppchen”. Ich weiß wirklich nicht, welche besser war aber ich kann nur empfehlen, etwas von Ralf Kramp zu lesen.

Wie die Jahre zuvor war auch die Wanderopening 2012 absolut lohnenswert und trotz des durchwachsenen Wetters, habe ich es nicht bereut und bin im kommenden Jahr bestimmt wieder dabei.

Abschließend noch ein Dank an die Veranstalter, die uns einen schönen Tag beschert haben und natürlich an die ehrenamtlichen Waldführer, die die Gruppen geleitet haben.

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