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Wandertag in Vossenack

12. September 2013

Plakat zum Wandertag

Am vergangenen Wochenende fand in Vossenack ein Wandertag statt, veranstaltet von der Barmer BEK, der Gemeinde Vossenack, dem Eifelverein OG Vossenack und dem Rureifel Tourismus e.V. Viele Menschen hatten sich angemeldet und sogar der Bürgermeister von Hürtgenwald, Herr Buch, hatte sich an diesem feuchten Tag eingefunden. Ja, es war nicht das optimale Wetter für Wanderungen, leichter Regen und Temperaturen um die 13 °  C.

12 Angebote standen an diesem Sonntag auf dem Programm, davon waren 9 Wanderungen, 2 Nordic Walking Runden und 1 geführte Pedelec Tour. Die Wanderstrecken waren größtenteils moderat und mit 4 bis 14 km Länge gut zu gehen. Als Guides standen verschiedene Naturführer und History Guides zur Verfügung, die die Gruppen auf den Wanderwegen begleiteten, vom Biberweg, über die Vier Täler Tour bis zum Archäologischen Wanderweg.

Trotz des nassen Wetters kamen doch noch einige Wanderer und spätestens am späten Vormittag klarte es dann auch auf. Mich hat das besonders gefreut, denn ich durfte um 11:45 Uhr die letzte Gruppe über den Archäologischen Wanderweg führen. Dieser militärhistorische Weg trägt die Nummer 94, ist ca. 4,3 km lang und beginnt am Hotel “Alten Forsthaus”. In diesem Bereich startete 1944 zuerst die 9. US Infanteriedivision ihren ersten Angriff auf Vossenack mit Schmidt als Ziel  und später die 28. US Infanteriedivision den Zweiten. Die Kämpfe endeten in der Allerseelenschlacht und in der Schlacht im Hürtgenwald. Heute findet man noch viele amerikanische Feldstellungen, von sogenannten Foxholes einzelner Soldaten bis zu großen Kommandounterständen. Das anfangs nasse und kühle Wetter lies einen die Zustände 1944 etwas besser nachvollziehen. Natürlich kann man diesen Weg auch alleine gehen, mit einem History Guide an der Seite bekommt man natürlich viel mehr Informationen zu der Schlachtfeld-Archäologie, dem historischen Hintergrund und den ganzen Geschichten und Mythen, die sich um diese Zeit ranken. Bei dieser Wanderung durch das Tal der weißen Wehe lies sich ein gutes Gesamtbild der Vorgeschichte vermitteln und der Kämpfe in dieser Region bis Ende Oktober 1944. Daher bieten sich auch der Kalltrail oder der Hemingway Trail als Anschluss Wanderung an, zu der ich jeden Leser gerne einladen möchte.

Erfahren Sie hier mehr über alle History Guides, deren Angebote und die Möglichkeiten, mehr über das Thema “Kämpfe im Hürtgenwald” zu hören.

Meine persönlichen festen Termine können Sie hier nachlesen und online buchen. Ich würde mich freuen, Sie zu begrüßen.

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